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Herzinsuffizienz

Herzinsuffizienz

Die Herzinsuffizienz ist ein komplexes klinisches Syndrom, das durch multiple strukturelle oder funktionelle Erkrankungen des Herzmuskels, die zu einer Füllungs- oder Auswurfsbeeinträchtigung des Herzens führen, hervorgerufen werden kann. Die klassischen klinischen Symptome sind Atemnot und Müdigkeit, die zur eingeschränkter Belastbarkeit führen und Flüssigkeitsretention, die zum Auftreten von pulmonalen und peripheren Ödemen führen kann.(1)

Herausforderungen

Die Herzinsuffizienz ist eine schwere Erkrankung und die Haupt-Hospitalisationsursache bei Erwachsenen, besonders bei Patienten über 65 Jahre. Die Herzinsuffizienz ist eine der häufigsten Erkrankungen von Patienten der internen Medizin. Durch die Überalterung der Bevölkerung und das verbesserte Überleben nach Myokardinfarkten steigt die Prävalenz und Bedeutung der Herzinsuffizienz stetig an. (3, 4)

  • Herzinsuffizienz tritt häufig im fortgeschrittenen Alter auf. Deshalb gewinnt sie durch die immer älter werdende Bevölkerung immer mehr an Bedeutung. In den USA und Europa ist die Herzinsuffizienz der häufigste Hospitalisierungsgrund für Patienten >65 Jahre. (5)
  • Nur 50% der chronischen herzinsuffizienten Patienten überleben die nächsten 4 Jahre nach Diagnosestellung. (6)
  • Etwa 10% aller hospitalisierten Patienten leiden an Herzinsuffizienz und 40% aller Patienten, die aufgrund einer Herzinsuffizienz hospitalisiert werden, werden innerhalb des nächsten Jahres rehospitalisiert oder versterben aufgrund ihrer Herzinsuffizienz. (7)
  • Herzinsuffizienz verursacht höhere Kosten für die europäischen Gesundheitssysteme als HIV oder Krebs. Etwa 2-2,5% des gesamten Gesundheitsbudgets werden für die Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz aufgewendet. (8)

Eine Früherkennung der Herzinsuffizienz ist unerlässlich um effektive präventive und therapeutische Massnahmen setzen zu können.

Diagnostische Lösungen von Roche

Unsere Produkte leisten einen großen Beitrag zur Diagnostik der Herzinsuffizienz in den verschiedensten klinischen Situationen, in der Verlaufskontrolle und in der Therapiesteuerung.

Vorallem mit der Entwicklung des NT-proBNP-Tests hat Roche Diagnostics neue Paradigmen in der Diagnostik der Herzinsuffizienz gesetzt. NT-proBNP wurde im Jahre 2002 von der Food and Drug Administration (FDA) zertifiziert und wird von der European Society of Cardiology, der American Heart Association und dem American College of Cardiology für die Diagnostik und Prognoseabschätzung der Herzinsuffizienz empfohlen.

Aktuelle Ergebnisse der Interimsanalyse der PROTECT-Studie zeigen, dass ein Therapiemonitoring mit NT-proBNP die Prognose und Hospitalisierungsrate von Herzinsuffizienzpatienten signifikant verbessern kann.