Hepatitisviren

Hepatitisviren 

Virale Hepatitiden stellen trotz Impfungen und neuer Therapien ein bedeutsames Gesundheitsproblem mit erheblichen Kosten dar. Als Partner im Bereich der Infektionsdiagnostik setzt Roche Diagnostics auf zuverlässige Assays für die verschiedenen Virushepatitiden und bietet dabei höchste Qualität auf allen Ebenen.

Ihre Vorteile auf einen Blick


 

 Ihre Vorteile

  • Früher Nachweis einer Infektion durch hohe Sensitivität
  • Hohe Testqualität und Präzision durch ECL Technologie
  • Reduktion von Fehlerquellen durch gebrauchsfertige Reagenzien
  • 20 Jahre Erfahrung in der Testentwicklung liefert gut durchdachte Tests mit hoher Spezifität und Sensitivität
  • Geringer Bedieneraufwand durch Konsolidierung der gesamten Infektionsserologie auf einem System in hoher Qualität
  • Nachweis aller relevanten Genotypen

Goldrichtig-Hepatitis-Banner

Hepatitis A-Virus

Hepatitis A-Virus

 

HAV-Modell

Hepatitis A ist eine der häufigsten Formen der akuten viralen Hepatitis. In Deutschland werden jährlich circa 20.000 bis 40.000 Neuinfektionen registriert.1 Das Virus wird zumeist fäkal-oral übertragen.2,3 Eine HAV-Infektion führt zwar nicht zu einer chronischen Hepatitis, aber andere schwerwiegende Begleit- und Folgeerkrankungen sind mitunter möglich. Hierzu gehören Cholestase, Symptome außerhalb der Leber wie Hautausschlag, Arthritis oder akutes Leberversagen.2,3,4 Die Anti-HAV Tests werden zum Nachweis einer akuten oder auch zurückliegenden Hepatitis verwendet. Zusätzlich ermöglicht der Anti-HAV-Test eine Kontrolle des Impftiters.3,4 Der Nachweis von Anti-HAV IgM Antikörpern hilft bei der Differentialdiagnose einer akuten Hepatitis.


Hepatitis B-Virus

Hepatitis B-Virus

 

HBV-Modell
In Deutschland leben derzeit ca. 500.000 chronische HBV-Träger.1 Übertragen wird HBV über den Kontakt mit Blut, Organen oder anderen Körperflüssigkeiten einer infizierten Person.5,6,7 Unabdingbar ist daher eine sichere und zuverlässige Diagnose, die den genauen Infektionsstatus eines Patienten darstellt. Die Diagnostik basiert auf einer Reihe serologischer und molekulardiagnostischer Marker5:

HBsAg ist das Oberflächenantigen und steht am Anfang jeder serologischen Verdachtsdiagnostik.8 Eine hohe Sensitivität und der zuverlässige Nachweis der vielfältigen Mutanten des HBsAg ist eine Voraussetzung für jeden guten Test. In der Kombination mit den anderen Markern, wie dem Anti-HBs, dem Anti-HBc IgM und Anti-HBc, dem HBeAg und dem Anti-HBe erhalten Labore ein schnelles und vollständiges Bild des Infektionsstatus des Patienten.5,9,10 Zusätzlich bietet Roche mit dem quantitativen HBsAg Test, der über einen weiten, linearen Messbereich alle klinisch relevanten HBsAg Titer abdeckt, in Ergänzung zur HBV DNA Bestimmung, einen weiteren wichtigen Test zum Therapie-Monitoring.


Hepatitis C-Virus

Hepatitis C-Virus

Hepatitis C-Virus

Weltweit sind etwa 2,2-3% der Menschen mit HCV infiziert.1 Der jeweils vorherrschende Genotyp des Virus ist regional verschieden. Übertragen wird HCV über Hautkontakt mit Blutprodukten oder Organen einer infizierten Person. In entwickelten Regionen ist der Hauptübertragungsweg für HCV der intravenöse Drogenkonsum. In weniger entwickelten Ländern sind die Hauptübertragungswege die medizinische Behandlung mit unsteriler Ausrüstung und nicht untersuchtes Blut.11,12 Wie bei einer HBV-Erkrankung kann auch die HCV-Erkrankung zu sehr schweren Folgeerkrankungen, wie Leberzirrhose, Leberversagen und Leberkrebs führen.13

Grundlage für eine erfolgreiche Therapie ist eine umfassende und richtige Diagnostik. Aufgrund der Vielzahl an asymptomatisch verlaufenden Infektionen ist jedoch gerade die klinische Diagnose oft schwierig. Ein zuverlässiger Labortest ist daher unverzichtbar.


Das Hepatitis-Gesamtkonzept von Roche

Das Hepatitis-Gesamtkonzept von Roche

 

Grundlage für eine erfolgreiche Therapie ist eine umfassende Diagnostik. Die Komplettlösung "Hepatitis im Fokus" von Roche Diagnostics stellt ein umfangreiches Gesamtkonzept dar, das sowohl alle relevanten Immunoassays, als auch den PCR-basierten Nachweis der Hepatitis-Viruslast umfasst.

Das erfolgreiche Management von Patienten mit einer viralen Hepatitis beginnt mit der Diagnose durch ein immundiagnostisches Screening. Für eine optimale Therapieentscheidung ist die Quantifizierung der Viruslast des Patienten durch einen molekulardiagnostischen Assay erforderlich.

Sie möchten mehr Informationen?
Beim Klick auf das Bild erfahren Sie mehr!

 OneRoche: Hepatitis-im-Fokus

 


Referenzen

  1. RKI Epidemiologisches Bulletin
  2. Lemon, S.M. (1997). Clin Chem; 43: 1494–9.
  3. Koff, R.S. (1998). Hepatitis A. Lancet; 351: 1643–9.
  4. Hollinger, F.B., et al. in: Field’s Virology, Knipe, D.M., Howley, P.M. (Eds), 5th Edition, Lippincourt Williams and Wilkins, Philadelphia, pp. 911–47.
  5. Elgouhari, H.M., et al. (2008). Cleve Clin J Med; 75: 881–9.
  6. Seeger, C., et al. . In: Field’s Virology, Knipe, D.M., Howley, P.M. (Eds), 5th Edition, Lippincourt Williams and Wilkins, Philadelphia, pp. 2977–3029.
  7. Lavanchy, D. (2004). J Viral Hepat; 11: 97–107.
  8. Zaaijer, H.L., H. Vrielink, and M. Koot (2001) Vox Sang. 81(4): p. 219-21.
  9. Summers, J. and W.S. Mason (1982). Cell, 29(2): p. 403-15.
  10. Liaw, Y.F. and C.M. Chu (2009), Lancet, 373(9663): p. 582-92.
  11. Lemon, S.M., et al. in: Field’s Virology, Knipe, D.M., Howley, P.M. (Eds), 5th Edition, Lippincourt Williams and Wilkins, Philadelphia, pp. 1253–304.
  12. Lavanchy, D. (2009). The global burden of hepatitis C. Liver Int; 29 (Suppl 1):74–81.
  13. Recommendations from the National Institutes of Health consensus development conference statement: management of hepatitis C: 2002. Hepatology, (2002). 36(5): p. 1039.