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Personalisierte Medizin – Vision wird Wirklichkeit

Das Zeitalter der digitalen Transformation verändert die Art und Weise wie wir Krebserkrankungen verstehen und behandeln können grundlegend. Eine Schlüsselrolle kommt dabei der Personalisierten Medizin zu. Die Digitalisierung ist der moderne Katalysator der Personalisierten Medizin mit dem Ziel, Krebs an seinem Ursprung zu packen und genau dort zu bekämpfen.

Die Zeiten der Therapien nach dem „Gießkannen-Prinzip“ (d.h. eine Erkrankung eine Therapie) in der Onkologie sind vorbei, denn heute wissen wir: Krebs ist eine Krankheit des Genoms. Ausgangspunkt von Krebserkrankungen ist eine Veränderung an einem oder mehreren Genen in unserem Körper. Genveränderungen, die letztlich das extrem sensible Gleichgewicht unserer Körperfunktionen ins Wanken bringt und uns erkranken lässt. Der Schlüssel für jede Krebserkrankung - und damit auch der Schlüssel für eine erfolgreiche Therapie - liegt also in den Genen des Tumors.

Umfassende molekulare Diagnostik hat das Ziel, den Krebs an seiner Quelle zu bekämpfen und sucht deshalb gezielt nach Genmutationen, die für die Entstehung und Vermehrung von Krebszellen verantwortlich sein können. Wird eine Mutation entdeckt, kann diese in vielen Fällen gezielt mit Medikamenten behandelt werden (sog. „zielgerichtete Therapie“).

Bereits heute setzen Ärzte viele Krebstherapien zielgerichtet beim Patienten ein. Mithilfe von genetischer Testung des Tumors können Ärzte besser bestimmen, welche Mutationen den Krebs auslösen und Medikamente verschreiben, die auf spezifische Merkmale in Tumorzellen von Patienten abzielen. Diese präzise Krebsbehandlung hilft Onkologen, Krebs individueller zu bekämpfen.

Kernkompetenz der modernen, personalisierten Medizin

Kernkompetenz Angesichts der steigenden Nachfrage nach umfassender genetischer Testung besteht das Potenzial die Landschaft für die Diagnose und Behandlung von Krebs zu verändern. Wichtig ist dabei die Zusammenführung von medizinischer Expertise und IT Know-How. Einerseits ist es wichtig, Daten systematisch zu sammeln und aufzubereiten. Andererseits ist es aber auch notwendig, diese Daten in den medizinischen Kontext zu übersetzen. Treffen diese Kompetenzen, also valide Daten und bioinformatische Lösungen zur Auswertung, aufeinander, sprechen wir von molekularer Information. Sie ermöglicht eine Transferleistung von unschätzbarem Wert, da sie uns die Möglichkeit gibt, Entscheidungen abzuleiten, die bei der Krebstherapie den entscheidenden Unterschied machen können.

Big Data in der Medizin

Big Data

Mit der Einführung von FoundationOne®, einem molekulargenetischen Service zur Charakterisierung von Tumoren, können nun auch Patienten in Deutschland von einem umfassenden genomischen Tumorprofiling profitieren. Bei dem validierten Service wir die gesamte codierende Sequenz von 315 krebsassoziierten Genen  analysiert, die bei Krebs häufig verändert sind. So können alle Arten von Genveränderungen entschlüsselt werden. Ein Report fasst alle gefundenen Genveränderungen und passende Therapieoptionen sowie klinische Studien für die ein Patient potentiell in Frage kommen könnte, zusammen. So kann der Arzt basierend auf diesen Informationen eine Therapie wählen, die präzise auf den Krebs des individuellen Patienten zugeschnitten ist.