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9 Fakten über Brustkrebs

Von Nonnen und Nachtschichten

 9 Fakten über Brustkrebs

Die Bezeichnung „Krebs“ ist auf das Aussehen bestimmter Tumoren zurückzuführen

1. Fakt

Brustkrebs war im Volksmund früher auch als „Nonnenkrankheit“ bekannt, da Nonnen häufiger betroffen waren.

Kinderlose Frauen, wie zum Beispiel Nonnen, haben gegenüber Müttern ein höheres Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Denn das Brustkrebs­risiko steigt mit der Anzahl Menstruations­zyklen im Leben einer Frau.

Krebs wurde erstmals von den alten Ägyptern beschrieben

Fakt 2

Auch Katzen und Hunde können an Brustkrebs erkranken - bei Katzen verläuft die Erkrankung meist aggressiver.

Brustkrebs kann nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Tieren, auftreten. Hunde erkranken deutlich häufiger an Brustkrebs als Katzen – bei Katzen ist der Brustkrebs dafür häufig aggressiver.

Die Zahl der Hautkrebsfälle durch Solarien übersteigt die der Lungenkrebsfälle durch Rauchen

Fakt 3

Der Dung von Wespen wurde früher als Mittel gegen Brustkrebs eingesetzt.

In einem ägyptischen Papyrus wird eine Mischung aus Wespendung und Ochsenhirn als Mittel gegen Brustkrebs beschrieben. Bis in das Mittelalter hinein wurden Fäkalien von Insekten als Mittel gegen Krebs eingesetzt. Glücklicherweise hat sich die Behandlung seitdem erheblich verbessert.

Über 50% Krebserkrankungen vermeidbar

Fakt 4

Die erste nachgewiesene Amputation der Brust wegen Krebs fand vor rund 1.500 Jahren statt.

Im Jahr 548 nach Christus wurde Theodora I., der Kaiserin von Byzanz, infolge ihres Krebsleidens die Brust abgenommen. Dies war gleichzeitig die erste nachgewiesene krebsbedingte Brustamputation (Mastektomie). Dank der großen Fortschritte in der Behandlung von Brustkrebs kann heute die überwiegende Mehrheit der Frauen brusterhaltend operiert wird.

Mehr als 200 Arten und Unterarten von Krebs

Fakt 5

Nicht nur Frauen erkranken an Brustkrebs – jedoch ist das Lebensrisiko für Männer mit 1 zu 1.000 erheblich geringer.

Nur die wenigsten wissen: Auch Männer können an Brustkrebs erkranken. Jedoch ist die Erkrankung bei Männern deutlich seltener, da ihre Brustgangzellen weniger entwickelt sind und sie in der Regel weniger Hormonen ausgesetzt sind, die das Wachstum der Brust beeinflussen.

Nacktmulle sind immun gegen Krebs

Fakt 6

Brustkrebs tritt häufiger in der linken als in der rechten Brust auf.

Die Wahrscheinlichkeit, Krebs zu bekommen, ist in der linken Brust 5–10 Prozent größer als in der rechten Brust.  Die linke Körperseite ist auch um 10 Prozent anfälliger für Hautkrebs. Warum das so ist, weiß man bislang noch nicht.

28 Millionen Menschen überleben den Krebs

Fakt 7

Schichtarbeit erhöht womöglich das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken.

Bei Frauen, die 30 Jahre oder mehr in Nachtschicht gearbeitet haben, ist das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken nahezu verdoppelt. Zu diesem Ergebnis kommt die Internationale Krebsforschungsbehörde (IARC). Frauen, die nachts arbeiten, sollten aber auch wissen: Bei weniger als 30 Jahren Nachtschicht war das Brustkrebsrisiko nicht erhöht.

Fortschritte bei Krebs

Fakt 8

Brustkrebs ist nicht gleich Brustkrebs. Die speziellen Eigenschaften des Tumors entscheiden heute maßgeblich über die Therapie.

Heute unterscheidet man verschiedene Formen von Brustkrebs. So kommt beispielsweise bei jeder fünften Patientin ein spezieller Eiweißstoff – der sogenannte HER2-Rezeptor – besonders häufig auf den Krebszellen vor. Ärzte sprechen dann von HER2-positivem Brustkrebs. Heute gibt es moderne Medikamente, sogenannte Antikörper, die speziell gegen diese Form von Brustkrebs entwickelt wurden.

Brustkrebs tritt häufiger in der linken als in der rechten Brust auf

Fakt 9

Heute überleben die meisten Frauen Brustkrebs – zumindest in den Industrienationen.

Dank der Fortschritte in den Bereichen Früherkennung, Diagnostik, Radiologie, Chirurgie, medikamentöse Therapie und Nachsorge hat sich die Prognose für Frauen mit Brustkrebs in den letzten Jahren drastisch verbessert. In den westlichen Industrienationen wie Deutschland liegen die 5-Jahresüberlebensraten heute bei über 80 Prozent. Wird die Erkrankung frühzeitig erkannt, haben viele Frauen die Chance, geheilt zu werden.

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