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Roche-Mitarbeiter aus Penzberg gewinnt Forschungspreis


Werner Scheuer

Preisträger Dr. Werner Scheuer und Umweltstaatssekretär
Dr. Thomas Griese


Das Land Rheinland-Pfalz hat den Roche-Forscher Dr. Werner Scheuer mit dem „Preis zur Förderung und Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden für Tierversuche“ ausgezeichnet. Der rheinland-pfälzische Umweltstaatssekretär Thomas Griese überreichte den Preis, der mit 20 000 Euro dotiert ist, in Mainz.

Scheuer setzte sich mit seiner Methode gegen acht Mitbewerber vor der Jury aus Wissenschaftlern, Vertretern des Tierschutzes und des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums durch. Zusammen mit seinem Team hat er es geschafft, die Effektivität neuer Wirkstoffe gegenüber bösartigen Tumoren über bildgebende Verfahren zu bestimmen.

Ein Vorteil dieser Methode: Sie ermöglicht die wiederholte Tumorvolumenmessung oder zeigt auch die Verteilung eines Wirkstoffes am gleichen, lebenden Tier. Ein anderes von ihm entwickeltes Verfahren erlaubt eine optische Messung des Wirkstoffblutspiegels über das Auge. Dieser zum ersten Mal beschriebene gleichzeitige Nachweis der anti-tumoralen Wirksamkeit und der Wirkstoffkonzentration besitzt dabei das Potential, die Anzahl der Versuchstiere signifikant einzuschränken und die Belastung der Versuchstiere gezielt zu minimieren. Gleichzeitig wird die Aussagekraft der Ergebnisse deutlich verbessert.

Die Auszeichnung beweist einmal mehr, dass Roche das 3R-Prinzip, welches schon vor 50 Jahren von englischen Forschern entwickelt wurde, wirklich lebt und nachhaltig umsetzt. Die drei Rs „Reduce, Refine, Replace“, das heißt, das Vermeiden von Tierversuchen, die Verringerung der Anzahl der benötigten Tiere sowie das Verfeinern bestehender Verfahren, sind bei Roche das oberste Ziel.