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Als Gebärmutterhals (Zervix uteri) bezeichnet man den unteren Teil der Gebärmutter (Uterus), welcher die Verbindung zwischen Gebärmutter und Scheide (Vagina) bildet. Der Gebärmutterhals wird von einer sich regelmäßig erneuernden Schleimhaut ausgekleidet. Durch eine Infektion mit bestimmten Viren kann es in diesem Bereich zu bösartigen Zellveränderungen kommen, welche unbehandelt zu der Ausbildung von Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) führen können. (4)

Das Wichtigste über Gebärmutterhalskrebs

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In den meisten Fällen macht das Immunsystem den Erreger unschädlich und die Infektion heilt häufig innerhalb von sechs bis zwölf Monaten aus. (7) In Ausnahmen kann der Erreger jedoch lange Zeit im Körper bleiben und sich am Gebärmutterhals ansiedeln. Dann ist es möglich, dass sich Zellen verändern und es zu Krebs-Vorstufen bzw. zu Gebärmutterhalskrebs kommt. Von der Infektion bis zur Entwicklung von Krebs kann es bis zu 10 Jahre und mehr dauern. (5)

Wie entsteht Gebärmutterhalskrebs?

In nahezu allen Fälle ist Gebärmutterhalskrebs auf eine anhaltende Infektion mit dem Humanen Papillomvirus (HPV) zurückzuführen. (5) HP-Viren sind weit verbreitet und werden durch Hautkontakt übertragen – meist beim Geschlechtsverkehr. Bis zum 45. Lebensjahr hatten etwa 80 % aller Frauen und Männer mindestens einmal Kontakt mit HPV (6) – in den meisten Fällen ohne es zu merken oder krank zu werden. Grundsätzlich gilt: Jeder kann eine Infektion bekommen. Die Lebensumstände spielen dabei keine Rolle.

Gebärmutterhalskrebs verursacht zu Beginn keine Beschwerden und bleibt daher oft unbemerkt. Erst wenn die Erkrankung weiter fortschreitet, können Symptome wie Ausfluss, Zwischenblutungen, Blutungen beim Geschlechtsverkehr und Schmerzen auftreten. Im Rahmen der regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt, lässt sich der Gebärmutterhalskrebs frühzeitig entdecken. Je früher die Diagnose erfolgt, desto größer der Therapieerfolg, denn im frühen Stadium erkannt, ist er in den meisten Fällen heilbar. (8)

Gebärmutterhalskrebs kann lange unbemerkt bleiben

Weitere Informationen zu Gebärmutterhalskrebs

Für medizinisches Fachpersonal

Patientenportal Gebärmutterhalskrebs

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