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Herzinsuffizienz

Diagnostik mittels natriuretischer Peptide

Bei nachlassender Pumpleistung des Herzens können neurohumorale Mechanismen initial zwar die Pumpleistung des Herzens erhalten, führen aber nachfolgend zu einer Verschlechterung der Ventrikelfunktion. Der wichtigste dieser adaptiven Mechanismen ist die Ausschüttung von natriuretischen Peptiden, die durch erhöhten mechanischen Dehnungsstress auf die Ventrikelwand ins Blut sezerniert werden. (14, 16, 22).
Die Bestimmung von natriuretischen Peptiden verbessert die diagnostische Genauigkeit bei Patienten mit Verdacht auf Herzinsuffizienz. Es wurde gezeigt, dass das amino-terminale pro brain natriuretic peptide ( NT-proBNP ) ein geeigneter Marker für das Rule-in und Rule-out einer relevanten kardialen Dysfunktion im Falle eines klinischen Verdachtes ist (23).

Die Werte von natriuretischen Peptiden korrelieren mit dem Ausmaß der klinischen Symptomatik. Deshalb ist die Messung von NT-proBNP geeignet, um den Schweregrad der Herzinsuffizienz zu objektivieren und gegebenenfalls die Therapie zu überwachen.

Die Diagnose der Herzinsuffizienz basiert auf der Anamnese, der physikalischen Krankenuntersuchung, dem EKG, dem Echokardiogramm und dem C/P-Röntgen. Oft sind diese Untersuchungen jedoch insuffizient: Viele Patienten mit suspizierter Herzinsuffizienz können mit diesen Untersuchungsmethoden nicht früherkannt werden und die Diagnose kann häufig nicht durch eine Echokardiographie bestätigt werden (19).

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