Menu
Search

Präeklampsie

  • Was bedeutet der Begriff Präeklampsie?
  • Wie häufig ist die Präeklampsie?
  • Woran erkennt man eine Präeklampsie?
  • Wie wird die Gesundheitsgefährdung durch die Präeklampsie generell eingeschätzt?
  • Wann tritt die Präeklampsie im Verlauf der Schwangerschaft auf?
  • Was kann einer werdenden Mutter passieren, die an Präeklampsie erkrankt ist? (4)
  • Was kann dem ungeborenen Kind passieren? (4)
  • Wie wird die Präeklampsie behandelt?
  • Was ist der Vorteil des Testsystems auf Präeklampsie?

Im Wortsinn bedeutet der medizinische Begriff Präeklampsie „vor dem Krampf“ (prä = vor; Eklampsie = Krampf). (4) Die Begriffe Gestose, Schwangerschafts-Toxikose oder Schwangerschaftsvergiftung sind Synonyme. (10)

Weltweit sind etwa 2-8 % aller Schwangeren (unterschiedlich stark) von einer Präeklampsie betroffen. (4) In Deutschland tritt die Erkrankung im weltweiten Vergleich weniger häufig auf: Hierzulande erkranken rund 2 von 100 Schwangerschaften daran. (10)

Die Schwangere kann unter Unwohlsein, Kopfschmerzen und Augenflimmern leiden, Wasser lagert sich unter Umständen im Gewebe ein, vor allem in den Füßen und Knöcheln, auch im Gesicht. Der Arzt stellt oft einen erhöhten Blutdruck (Hypertonie) und Eiweiße im Harn fest (Proteinurie). (4)

Es handelt sich um eine der häufigsten Schwangerschaftskomplikationen (1-3% der Schwangerschaften, deren Folgen für die werdende Mutter und das ungeborene Kind lebensbedrohlich sein können. Rund 15 % aller Frühgeburten sind in Deutschland auf eine Präeklampsie zurückzuführen. (4)

Meist wird eine Präeklampsie im letzten Schwangerschaftsabschnitt festgestellt. Sie kann aber auch jederzeit ab der 20. Schwangerschaftswoche auftreten. Solchen frühen Präeklampsien („early onset –Praeklampsien“; ab der 20. bis 34. Schwangerschaftswoche) sind mit besonders ernsthaften Gefahren für Mutter und Kind verbunden. (4)

Eine engmaschige Überwachung und ggf. eine Überweisung in ein spezialisiertes Zentrum sind wichtig um schwere Komplikationen zu vermeiden. Es kann zu gefährlichen Wassereinlagerungen (Ödemen) in Lunge und Hirn kommen zudem können Leber und Nieren versagen. In schweren Fällen droht eine Eklampsie, eine akute und lebensbedrohliche Komplikation mit Krampfanfällen. Eine zweite lebensbedrohliche Komplikation ist das sogenannte HELLP-Syndrom, das mit einem Zerfall der roten Blutkörperchen und einer Störung des Gerinnungssystems einhergeht.

  • Häufig und mit sorgfältiger Überwachung passiert dem Kind oft gar nichts.

  • Muss aufgrund der Präeklampsie die Entbindung früh eingeleitet werden, ist dies mit erheblichen Risiken für das Kind verbunden.

  • Schätzungsweise 15 % aller Frühgeburten in Deutschland sind auf eine Präeklampsie zurückzuführen.

  • Aufgrund der Mangelversorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen kann es zu Wachstumsverzögerungen bis hin zum Kindstod kommen.

In den meisten Fällen lässt sich die Präeklampsie bis zur Geburt des Kindes unter Kontrolle halten. Nach der Entbindung erholen sich fast alle Patientinnen rasch wieder, Nierenfunktion und Blutdruck normalisieren sich binnen weniger Tage. Bei wenigen Patientinnen dauert es einige Wochen, bis sich wieder normale Verhältnisse eingestellt haben. Ob und wann die Entbindung erfolgt, entscheidet der Arzt abhängig vom mütterlichen Risiko beim Fortschreiten der Erkrankung und der vom heranwachsenden Kind benötigten Zeit zur Reifung und weiteren Entwicklung. (4)

Der Nachweis bestimmter Proteine im Blut der Schwangeren macht es erstmals möglich, eine Präeklampsie frühzeitig und eindeutig von anderen, weniger gefährlichen Bluthochdruckerkrankungen in der Schwangerschaft abzugrenzen. (5) Der Bluttest kann auch mit hoher Sicherheit vorhersagen, ob sich in den nächsten Wochen eine Präeklampsie entwickeln wird oder nicht.

Häufig gestellte Fragen

Präeklampsie

Sie verlassen nun roche.de

Links zu Websites Dritter werden im Sinne des Servicegedankens angeboten. Der Herausgeber äußert keine Meinung über den Inhalt von Websites Dritter und lehnt ausdrücklich jegliche Verantwortung für Drittinformationen und deren Verwendung ab.