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Was ist ein Biomarker

Die Bedeutung von Biomarkern

Grundlage zielgerichteter Therapien sind moderne Diagnosemethoden wie etwa molekular-genetische Analysen von Gewebe oder Blut. Welche Veränderungen liegen in den Tumorzellen vor? Welche charakteristischen Merkmale weisen diese Zellen auf? Wie unterscheiden sie sich von gesunden Zellen? Die objektiv messbaren biologischen Eigenheiten von Zellen, Genen oder Molekülen werden über Biomarker beschrieben.

In der Onkologie spielen Biomarker seit geraumer Zeit eine wichtige Rolle, da sie eng mit zielgerichteten Therapien verknüpft sind.

Hat man aussagekräftige Biomarker gefunden, lässt sich die Tumorzelle genau an dieser veränderten Stelle angreifen. Biomarker erlauben eine Vorhersage darüber, ob eine bestimmte Behandlungsmethode wirkt oder geben Auskunft über den Verlauf der Erkrankung.1

Anteil Studien
Aufteilung der klinischen Studien mit Biomarkern auf Krankheitsgebiete
Quelle: von Holleben M et al.: Medizinische
Biotechnologie in Deutschland 2011, 06, 2010 

Die Onkologie hält mit 50 Prozent den größten Anteil an allen Studien mit Biomarker-Prüfung. Mehr als jede dritte onkologische Studie (37 Prozent) wird unter Verwendung von Biomarkern durchgeführt. Weitere wichtige Indikationen sind Herz-Kreislauf- und Muskelerkrankungen sowie die Immunologie.

Der Nutzen der Personalisierten Medizin besteht darin, dass ein Patient das für ihn am besten geeignete Medikament erhält. Dadurch können wirkungslose oder unverträgliche Therapien vermieden werden. Dies verbessert die Effizienz im Gesundheitssystem insbesondere durch das Vermeiden…

  • schwererer Krankheitsverläufe (weil nicht rechtzeitig wirksam eingegriffen wird)
  • schwerer Nebenwirkungen
  • zusätzlich benötigter Maßnahmen (Krankenhauseinweisungen, Medikamente) wegen schwerer Nebenwirkungen
  • zusätzlicher Personalkosten

Referenzen

  1. https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/basis-informationen-krebs-allgemeine-informationen/personalisierte-krebsmedizin.html