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Prognostische und prädiktive Biomarker

Seit langem ist bekannt, dass Patienten mit identischer Diagnose auf die Behandlung mit dem gleichen Arzneimittel unterschiedlich ansprechen können. Während sich die Behandlung für den einen Patienten als gut wirksam erweist, kann sie bei einem anderen Patienten keinen Nutzen erzielen oder sogar schaden. Mögliche Ursachen sind individuelle Merkmale im Erbgut des Patienten oder krankheitsspezifische Faktoren, welche die Wirkungsweise von Medikamenten beeinflussen.

 Zielgerichtete Therapie

Diagnostische Biomarker ermöglichen es, Patienten durch Anwesenheit oder Fehlen von bestimmten physiologischen oder pathophysiologischen Eigenschaften bestimmten Krankheitsbildern zuzuordnen.1

Prädiktive Biomarker können mithilfe eines diagnostischen Tests gemessen werden um vorauszusagen, mit welcher Wahrscheinlichkeit der Patient auf eine spezifische Behandlung, z.B. eine Krebstherapie, ansprechen wird.2

Anhand von prognostischen Biomarkern können Aussagen über den voraussichtlich zu erwartenden Krankheitsverlauf gemacht werden.2

Ein Biomarker kann prognostisch, diagnostisch oder prädiktiv sein oder mehrere dieser Eigenschaften vereinen.

Referenzen

  1. www.fda.gov Guidance for Industry and FDA Staff Qualification Process for Drug Development Tools, U.S. Department of Health and Human Services, Food and Drug Administration, January 2014
  2. Biomarkers and surrogate endpoints: preferred definitions and conceptual framework. Clin Pharmacol Ther 69 (2001) 89-95.