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Therapie der Niereninsuffizienz

Der fortschreitende Untergang von Nierengewebe führt zur chronischen Niereninsuffizienz. Die Folge ist ein Anstieg von Giftstoffen im Blut. Zur Therapie kann der Arzt zunächst neben Blutdrucksenkung, Anämiekorrektur und Stoffwechseleinstellung eine Ernährungstherapie festlegen, um die Belastung des Körpers mit den harnpflichtigen Substanzen, wie beispielsweise Phosphat und anderen Salzen zu verringern.
Diabetiker sollten auf Insulin umgestellt werden, um den Blutzucker besser beeinflussen zu können. Dabei muss auch die Insulindosis der geringeren Ausscheidungsfunktion der Niere angepasst werden.

Meist kann der Krankheitsverlauf durch diese Therapie verzögert werden.

Im Idealfall wird der Patient zusätzlich zum Hausarzt vom Nierenfacharzt betreut, um den Verlauf der Nierenerkrankung zu überwachen und zu beeinflussen. Ist zu erkennen, dass sich die Nierenfunktion deutlich verschlechtert, kann der Patient auch früh über die Nierenersatzverfahren informiert und darauf vorbereitet werden.

Das Stadium der terminalen Niereninsuffizienz äußert sich in dramatischer Verschlechterung des Allgemeinzustandes des Patienten mit starker Übelkeit und Erbrechen. Die Dialyse ist eine Möglichkeit, die Funktion der Niere zu ersetzen. Mit dieser "künstlichen" Entgiftung des Körpers verschwinden diese Symptome sehr schnell.