Bei einem chronischen Nierenversagen kann eine Blutarmut sowie Störungen des Knochenstoffwechsels auftreten.

Folgen des chronischen Nierenversagens

Menschen mit chronischer Nierenschwäche haben ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt. Darüber hinaus kann bei einem chronischen Nierenversagen eine Blutarmut sowie Störungen des Knochenstoffwechsels auftreten.

Blutarmut (renale Anämie)

Bei einem chronischen Nierenversagen kann es zu einer Blutarmut (renale Anämie) kommen.

Eine renale Anämie bezeichnet den Mangel an roten Blutkörperchen (Erythrozyten) infolge einer nicht ausreichenden Erythropoetin-Bildung bei Niereninsuffizienz.

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Therapie der Blutarmut

Bei einer renalen Anämie können Erythropoese-stimulierende-Agenzien (ESA) eingesetzt werden.

Eine Behebung eines Eisenmangels sowie Erythropoese-stimulierende-Agenzien (ESA) sind die wichtigsten Maßnahmen bei der Behandlung einer renalen Anämie.

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Störungen des Knochenstoffwechsels

Bei einer chronischen Niereninsuffizienz kann es zu einer Entkalkung des Knochens kommen.

Bei einer chronischen Niereninsuffizienz ist häufig der Mineral- und Knochenstoffwechsel gestört, es kommt zu verstärktem Knochenabbau und einer "Entkalkung" des Knochens.

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Therapie der Knochenstoffwechselstörung

Zur Regulation des Kalzium-Phosphat-Haushaltes können Medikamente eingesetzt werden.

Bei einer Knochenstoffwechselstörung bei Niereninsuffizienz erfolgt eine Regulation des Kalzium-Phosphat-Haushaltes durch eine spezielle Ernährung und Medikamente.

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