Fachausdrücke Bauchspeicheldrüsenkrebs

A
  • Abdomen
    Bauch, Unterleib.
  • Adenokarzinom
    Krebs im Epithel, der von Drüsengewebe ausgeht.
  • adjuvant
    ergänzend. Eine adjuvante Therapie erfolgt nach einer Operation, wenn zwar alles sichtbare Tumorgewebe entfernt wurde, aber trotzdem mit verbliebenen, nicht sichtbaren Tumorzellen oder -zellnestern zu rechnen ist.
  • ambulant
    ärztliche Betreuung, ohne dass ein Krankenhausaufenthalt erforderlich ist.
  • analgetische Therapie
    medikamentöse Behandlung, die die Schmerzen eines Patienten lindern soll.
  • Anämie
    Blutarmut
  • Anamnese
    Gespräch über die gesundheitliche Vorgeschichte eines Patienten und den bisherigen Verlauf seiner aktuellen Erkrankung.
  • Anschlussheilbehandlung
    findet unmittelbar nach der Krebstherapie in einer speziellen Rehabilitationsklinik statt.
  • Antiemetika
    Medikamente, die Übelkeit und Erbrechen, insbesondere auch als Nebenwirkungen der Chemo- und Strahlentherapie, bessern bzw. verhindern sollen.
B
  • Bauchfell
    (Peritoneum) kleidet den Bauchraum von innen aus.
  • Bauchspeichel
    Verdauungssaft, den die Bauchspeicheldrüse täglich produziert. Er enthält die nötigen Enzyme, mit deren Hilfe der Körper Nahrung aufspalten und verwerten kann.
  • Bauchspeicheldrüse
    Organ, das zwischen Dünndarm und Milz im oberen Bauch liegt. Die Bauchspeicheldrüse bildet bestimmte Enzyme, mit deren Hilfe der Körper Nahrung verwerten kann. Außerdem produziert sie die Hormone Insulin und Glukagon, die den Blutzuckerspiegel regulieren.
  • Bauchspeichel­drüsenkopf
    Abschnitt der Bauchspeicheldrüse, der sich in eine Schlinge des Zwölffingerdarms schmiegt. Durch den Bauchspeicheldrüsenkopf verläuft auch ein Teil des Gallengangs, der schließlich im Zwölffingerdarm (Duodenum) mündet.
  • Bauchspeichel­drüsenkörper
    Teil der Bauchspeicheldrüse, der in Höhe des ersten bzw. zweiten Lendenwirbels zwischen Magen und Wirbelsäule liegt. Der Bauchspeicheldrüsenkörper überquert die Hauptschlagader horizontal.
  • Bauchspeichel­drüsenkrebs
    Tumor der Bauchspeicheldrüse. In den meisten Fällen tritt der Krebs am Pankreaskopf auf.
  • Bauchspeichel­drüsenschwanz
    linksseitiger Teil der Bauchspeicheldrüse, der bis in die Wölbung der Milz reicht.
  • Bestrahlung
    auch Strahlentherapie (Radiotherapie). Anwendung ionisierender Strahlen zu Heilungszwecken. Man unterscheidet die interne Strahlentherapie ("Spickung" mit radioaktiven Elementen) und die externe Strahlentherapie, bei der der Patient in bestimmten, genau festgelegten Körperregionen von außen bestrahlt wird. Beide Methoden können auch gemeinsam zur Bekämpfung eines Tumors eingesetzt werden.
  • Biopsie
    Entnahme von Gewebe.
  • Blutzuckerspiegel
    Messwert, der angibt, wie viel Glukose (Zucker) sich im Blut befindet. Um funktionieren zu können, sind Körperzellen auf diese Energiequelle angewiesen. Wenn der Zuckeranteil im Blut zu niedrig ist, droht der Mensch zu unterzuckern. Ist der Blutzuckerspiegel jedoch permanent zu hoch, leidet der Betroffene voraussichtlich an Diabetes mellitus.
C
  • Chemotherapie
    medikamentöse Behandlungsmethode mit Zytostatika, die verhindern soll, dass sich Krebszellen vermehren. Die Chemotherapie wirkt im gesamten Körper (systemisch) und wird dem Patienten per Infusion oder als Tablette verabreicht.
  • Computertomografie
    (CT) Röntgenuntersuchung, die Querschnittbilder des Körperinneren liefert.
D
  • Diabetes mellitus
    Stoffwechselstörung, die volkstümlich Zuckerkrankheit genannt wird. Menschen mit Diabetes mellitus haben dauerhaft zu hohe Blutzuckerwerte. Viele müssen sich täglich mehrfach das Hormon Insulin spritzen, das den Blutzuckerspiegel senkt.
  • Diagnose
    Feststellung einer Krankheit und gegebenenfalls ihrer Ursache.
  • Diarrhö
    Durchfall
  • Drüse
    Organ, das spezifische Wirkstoffe (Sekrete) bildet und diese nach außen (zum Beispiel in die Mundhöhle) oder nach innen (direkt in die Blut- oder Lymphbahn) abgibt.
  • Dumping-Syndrom
    Beschwerden nach einer Magenoperation, die mit Störungen der Kreislauffunktion verbunden sind und vor allem im Zusammenhang mit Mahlzeiten auftreten. Man unterscheidet Früh- und Spätsyndrom.
E
  • endokrines Drüsengewebe
    produziert die Hormone Insulin und Glukagon und gibt sie direkt ins Blut ab. Mittels dieser beiden Hormone reguliert die Bauchspeicheldrüse den Blutzuckerspiegel.
  • Endoskop
    dünnes schlauchförmiges Untersuchungsgerät, das in den Körper eingeführt wird – zum Beispiel im Rahmen einer Endosonografie.
  • endoskopisch-retrograde Cholangio-Pankreatikografie (ERCP)
    endoskopische Darstellung des Gallengangsystems (Cholangiografie) und des Pankreasganges (Pankreatikografie).
  • endoskopische Ultraschall­untersuchung (Endosonografie)
    Verfahren, mit dem Ärzte den Bauchraum eines Patienten untersuchen, um auch kleinste Tumoren aufzuspüren. Dafür schieben sie ein Endoskop, an dessen Ende sich ein Ultraschallkopf befindet, durch den Mund bis in den Zwölffingerdarm. Die so aufgenommenen Bilder sind wesentlich aussagekräftiger als beim Ultraschall von außen durch die Bauchwand.
  • Enzyme
    Eiweißmoleküle, die maßgeblich am menschlichen Stoffwechsel beteiligt sind. In der Bauchspeicheldrüse entstehen zum Beispiel Verdauungsenzyme, die die Nahrung aufspalten, damit der Körper sie verwerten kann.
  • exokrines Drüsengewebe
    produziert Bauchspeichel. Dieser enthält Enzyme, die die Nahrung aufspalten. Über den Pankreasgang und den Zwölffingerdarm gelangen die Enzyme in den Dünndarm, wo der Gallensaft sie aktiviert.
F
  • Fatigue
    Müdigkeit und Erschöpfung bei Tumorerkrankungen.
  • Feinnadelbiopsie
    Biopsietechnik, die mit einer dünnen Kanüle die Entnahme von Zellen ermöglicht. Der Eingriff ist nur gering belastend (siehe auch [Biopsie]).
G
  • Gelbsucht
    (Ikterus) Erkrankung, bei der sich Haut, Schleimhäute und die Bindehaut des Auges gelb färben. Gelbsucht kann ein erstes Anzeichen für einen Tumor im Pankreaskopf sein: Der Tumor drückt auf den Gallengang und behindert damit den Gallenabfluss.
  • Glukagon
    Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Sie schüttet das Glukagon aus, wenn dem Körper eine Unterzuckerung droht. Die Leber setzt daraufhin ihre Zuckerreserven frei. Außerdem fördert Glukagon die Umwandlung von Fett in Energie: Daraufhin steigt der Blutzuckerspiegel wieder.
H
  • Histologie
    Wissenschaft und Lehre vom Feinbau biologischer Gewebe des Körpers.
  • Hormone
    körpereigene Botenstoffe.
I
  • Immunsystem
    das körpereigene Abwehrsystem gegen Krankheiten. Es kann Krankheitserreger oder körperfremde Substanzen als feindlich erkennen und Gegenmaßnahmen aktivieren.
  • Infusion
    Verabreichung einer Flüssigkeit in den Körper, in der Regel intravenös, das heißt in eine Vene (i. v.).
  • Insulin
    Hormon, das von den sogenannten Inselzellen der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Insulin transportiert die Glukose im Blut in die Körperzellen und kann so den Blutzuckerspiegel senken.
K
  • Kernspintomografie
    bildgebendes Verfahren, bei dem mittels starker Magnetfelder dreidimensionale Abbildungen des Körperinneren erstellt werden; wird auch als Magnetresonanztomografie (MRT) bezeichnet.
  • Knochenmetastase
    Tochtergeschwülste (v. a. von Karzinomen) im Skelettsystem Lokalisation: am häufigsten in der Wirbelsäule (vertebrale K.); platte Knochen; große Röhrenknochen; periphere Hand-, Fußknochen (spricht für Bronchialkarzinom). Unterschieden werden osteolytische K. (v. a. Nierenzell-, Schilddrüsenkarzinome, Malignome des Magen-Darm-Traktes) u. osteoplastische K. (v. a. Prostata-, Bronchial-, Mammakarzinom). Möglich sind auch osteolytische u. osteoplastische Anteile (v. a. Mammakarzinom); K. im Kleinkindes-alter sprechen für ein Neuroblastom. Eine Sonderform sind vertebrale K. bei maligner Lymphogranulomatose, meist im späteren Stadium. - Symptome: Schmerzen, evtl. pathologische Frakturen, neurologische Symptomatik (je nach Lokalisation z. B. als Vortäuschung von Schmerzsyndromen wie "Ischialgie", "Zervikalsyndrom"; ggf. plötzliche Querschnittslähmung, v. a. bei osteolytischen K.), erhöhte Blutsenkungsgeschwindigkeit, pathologische Elektrophorese. Diagnose: u. a. Röntgen; Szintigraphie (z. B. zur differentialdiagnostischen Unterscheidung degenerativer von metastasenbedingten Wirbeldestruktionen); Kernspintomographie; Laborparameter. Therapie (je nach Primärtumor, Stadium, Lokalisation): Strahlen-, Chemotherapie, orthopädische Maßnahmen, Schmerztherapie.
  • kombinierte Therapie / Kombinationstherapie
    bezeichnet die Verknüpfung verschiedener Therapiearten. Oft werden Chemo- und Strahlentherapie oder eine Chemotherapie und eine zielgerichtete Therapie kombiniert.
  • Kontrastmittel
    Substanz, die Patienten vor bestimmten Untersuchungen wie Röntgen, MRT oder Ultraschall verabreicht wird. Mithilfe des Kontrastmittels können Strukturen innerhalb des Körpers bildlich besser dargestellt werden.
  • kurative Therapie
    Behandlung mit dem Ziel, den Patienten zu heilen.
L
  • Laparoskopie
    Bauchspiegelung; endoskopische Untersuchung der Bauchhöhle durch einen kleinen Bauchwandschnitt, meist links oberhalb des Bauchnabels.
  • Linksresektion der Bauchspeicheldrüse
    Operationsverfahren, das durchgeführt wird, wenn sich der Tumor im Schwanz der Bauchspeicheldrüse befindet. In der Regel entfernen die Chirurgen dann nur das vom Tumor befallene Gewebe und die Milz.
  • lokal
    örtlich begrenzt.
  • Lymphknoten
    Aufgabe des Lymphsystems, das den gesamten Körper durchzieht, ist die körpereigene Abwehr. Die Lymphknoten sind im Speziellen dafür zuständig, Erreger und Fremdstoffe aus dem Lymphstrom zu filtern und zu vernichten.
M
  • Magnetresonanz-Cholangio-Pankreatikografie (MRCP)
    Verfahren auf Basis der Magnetresonanztomografie (MRT), mit dem die Gangsysteme von Bauchspeicheldrüse und Galle dargestellt werden können.
  • Magnetresonanzangiografie (MRA)
    bildgebendes Untersuchungsverfahren auf Basis der Magnetresonanztomografie (MRT), mit dem das Gefäßsystem des Körpers dargestellt werden kann. Bei Patienten mit Pankreaskarzinom schauen sich die Ärzte damit etwa die Blutgefäße des Oberbauchs an.
  • Magnetresonanztomografie (MRT)
    bildgebendes Verfahren, bei dem mittels starker Magnetfelder dreidimensionale Abbildungen des Körperinneren erstellt werden; wird auch als Kernspintomografie bezeichnet.
  • maligne
    bösartig.
  • Metastase
    Tochtergeschwulst, die dadurch entsteht, dass sich Krebszellen vom ursprünglichen Tumor lösen und über die Blut- und Lymphbahnen im gesamten Körper verbreiten.
  • Metastasierung
    die Ausbreitung oder Ausstreuung von Krebszellen kann hämatogen, d. h. über den Blutweg, oder lymphogen, d. h. mit dem Lymphstrom, erfolgen. Hämatogene Metastasen sind mit Operation oder Strahlentherapie nur sehr selten zu bekämpfen, während bei lymphogenen Metastasen eine Operation, eine Chemotherapie und/oder eine Bestrahlung noch ausreichend wirksam sein kann.
N
  • neoadjuvante Therapie
    ergänzende Behandlung, die vor einem operativen Eingriff durchgeführt wird, um den Tumor zu verkleinern, zum Beispiel eine Chemo- oder Strahlentherapie.
P
  • palliative Therapie
    Als palliativ („lindernd“) gilt jede Behandlungsmaßnahme – von der Operation über Chemo- oder Strahlentherapie bis hin zur Schmerztherapie –, die die Beschwerden lindern soll. Dieser Ansatz verfolgt nicht das Ziel, den Patienten zu heilen, sondern seine Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern.
  • Pankreas
    Bauchspeicheldrüse.
  • Pankreaskarzinom
    Bauchspeicheldrüsenkrebs.
  • Pankreatektomie
    operative Entfernung der Bauchspeicheldrüse.
  • Pankreatitis
    Entzündung der Bauchspeicheldrüse, akut oder chronisch.
  • Primärtumor
    Ursprungstumor, der Metastasen in andere Organe streuen kann.
  • Prognose
    Vorhersage über den mutmaßlichen Verlauf einer Krankheit.
  • Psychoonkologen
    Arzt oder Therapeut, der eine spezielle Ausbildung zur Begleitung krebskranker Menschen absolviert hat und Patienten und Angehörige ab dem Zeitpunkt der Diagnose psychologisch betreut.
  • Psychoonkologie
    Fachdisziplin, die sich mit der psychosozialen Betreuung von Krebspatienten und ihren Angehörigen beschäftigt.
R
  • Radiochemotherapie
    kombinierte Strahlen- und Chemotherapie in der Krebsbehandlung.
  • Rash
    Hautausschlag, der während der Therapie mit einem Wachstumshemmer als Nebenwirkung auftreten kann.
  • Rehabilitation
    Maßnahmen nach der Therapie. Sie sollen die körperliche Leistungsfähigkeit steigern, Langzeitfolgen vorbeugen und den Patienten dabei helfen, das Erlebte zu verarbeiten.
  • Rezidiv
    Rückfall; Wiederauftreten einer Krebserkrankung nach einer krankheits- oder symptomfreien Periode. Das Rezidiv kann auf den ursprünglichen Entstehungsort, den Primärtumor, beschränkt sein (Lokalrezidiv), die benachbarten Lymphknoten erfassen oder an einer entfernten Körperstelle auftreten (Fernrezidiv = Metastase).
S
  • Sonographie (Ultraschall­untersuchung)
    bildgebendes Verfahren, bei dem Ultraschallwellen durch die Haut oder Schleimhaut in den Körper eingebracht und von Gewebs- und Organgrenzen zurückgeworfen werden. Dieses Echo wird von einem Empfänger aufgenommen und über einen Computer in Bilder umgewandelt.
  • Stent
    kleines Röhrchen, das Ärzte Patienten einsetzen, um eine verengte Stelle im Organismus geöffnet zu halten. Wenn sie beispielsweise den Gallenabfluss eines Patienten wiederherstellen wollen, setzen sie einen Stent in den Gallengang, sodass die Flüssigkeit sich nicht mehr staut und abfließen kann.
  • Strahlentherapie
    Bei dem Verfahren werden die Tumorzellen von außen zielgenau mit elektromagnetischen Wellen bestrahlt. Die Bestrahlung schädigt die Erbsubstanz der Krebszellen, sodass sie absterben.
  • Symptome
    sicht- oder spürbares Anzeichen einer Erkrankung.
  • systemische Therapie
    Die Behandlung wirkt auf den gesamten Organismus, was zum Beispiel auf Zytostatika (Chemotherapie) zutrifft.
T
  • TNM-Klassifikation/Staging
    Die Einteilung der Tumorstadien erfolgt nach der internationalen TNM-Klassifikation. Sie gibt Aufschluss darüber, wie groß ein Tumor ist und ob er sich innerhalb des Ursprungsorgans in die Lymphknoten sowie in weitere Organe ausgebreitet hat. „T“ steht entsprechend für „Tumorgröße“, „N“ für „Lymphknotenbefall“ und „M“ für „Metastasierung“. Hinzu kommen die Ziffern 0, 1, 2, 3 und 4, die das jeweilige Stadium (0-IV), also den Grad des Fortgeschrittenseins anzeigen (Beispiel: T2 N0 M0). Die exakte Bestimmung ist wichtig für die Prognose des Krankheitsverlaufs und die Therapieplanung.
  • Tumor
    Gewebsgeschwulst, die durch vermehrtes Zellwachstum entsteht und gut- oder bösartig sein kann.
  • Tumormarker
    körpereigene Substanzen, deren Vorkommen oder erhöhte Konzentration im Blut mit einer Krebserkrankung assoziiert sein können. Ein Anstieg der Tumormarker kann, muss aber nicht auf Tumorwachstum hinweisen. Auch sind Tumormarker häufig erst ab einer bestimmten Tumorgröße im Blut nachweisbar. Normalwerte schließen eine Wiedererkrankung also nicht aus.
  • Tyrosinkinase-Hemmer
    Wirkstoffe, die die Übertragung von Wachstumssignalen in das Zellinnere verhindern und so das Tumorwachstum hemmen.
U
  • Unterzuckerung (Hypoglykämie)
    liegt vor, wenn der Blutzuckerspiegel zu niedrig ist. Der Körper reagiert darauf mit Signalen wie Schwitzen, Heißhunger, Übelkeit oder Zittern. Ist nämlich nicht genügend Glukose im Blut vorhanden, fehlt den Zellen die nötige Energie für ihre Aufgaben.
W
  • Wachstumsfaktoren
    hormonähnliche körpereigene Botenstoffe, die ein vermehrtes Zellwachstum bewirken. Tumoren senden Wachstumsfaktoren aus, um die Neubildung von Blutgefäßen anzuregen. So schafft sich der Krebs ein eigenes Gefäßnetz, über das er sich mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgen kann.
  • Whipple-Operation (partielle Duodenopankreatektomie)
    Operationsverfahren, das bei Tumoren in der Bauchspeicheldrüse durchgeführt wird. Wenn das Geschwür im Kopf des Pankreas sitzt, entfernen die Chirurgen den Bauchspeicheldrüsenkopf zusammen mit dem Zwölffingerdarm, der Gallenblase, dem unteren Abschnitt des Gallengangs und den umliegenden Lymphknoten. Außerdem entnehmen sie einen Teil des Magens.
Z
  • zielgerichtete Therapie
    Neue Therapiekonzepte in der Onkologie werden unter dem Begriff „zielgerichtete Therapien“ (targeted therapies) zusammengefasst. Im Unterschied zur Chemotherapie (systemischen Therapie) wirken die zielgerichteten Therapien unmittelbar am Tumor und greifen nicht den gesamten Organismus an. Sie haben die Behandlungsmöglichkeiten verschiedener Krebserkrankungen in den letzten Jahren entscheidend erweitert, Eingang in die klinische Praxis gefunden und sind heute Standard im medizinischen Alltag.
  • Zuckerkrankheit
    volkstümliche Bezeichnung für den Diabetes mellitus. Menschen mit dieser Stoffwechselstörung haben dauerhaft zu hohe Blutzuckerwerte. Viele müssen sich täglich mehrfach das Hormon Insulin spritzen, das den Blutzuckerspiegel senkt.
  • Zwölffingerdarm (Duodenum)
    rster kurzer Abschnitt des Dünndarms. In den Zwölffingerdarm münden der Gallengang und der Bauchspeicheldrüsengang.
  • Zyklus
    Therapien, die in regelmäßig wiederkehrenden Abständen mit einer anschließenden Therapiepause erfolgen.
  • Zytostatika
    Medikamente, die im Rahmen einer Chemotherapie eingesetzt werden, um die Vermehrung von Krebszellen zu stoppen.