Nach der Therapie

Rehabilitation

Nach der Therapie haben Sie in der Regel Anspruch auf eine medizinische Rehabilitation. Sie soll Ihnen dabei helfen, Ihre körperliche Leistungsfähigkeit wiederaufzubauen, Langzeitfolgen zu vermeiden und gegebenenfalls an Ihren Arbeitsplatz zurückzukehren. Folgende Angebote können Sie wahrnehmen: Krankengymnastik, Lymphdrainagen, Sporttherapie, Massagen, Entspannungsübungen, Einzel- oder Gruppengespräche sowie Ernährungsberatung.

Besonders empfehlenswert ist die Anschlussheilbehandlung, eine Form der medizinischen Rehabilitation, die noch im Krankenhaus beantragt werden muss. Der Sozialdienst des Hauses oder Ihre behandelnden Ärzte sind Ihnen dabei sicher gerne behilflich. Die Anschlussheilbehandlung beginnt unmittelbar oder bis spätestens 14 Tage nach einem Krankenhausaufenthalt oder einer ambulanten Operation. Ist das Ziel, dass der Patient seine Arbeit wiederaufnehmen kann, übernimmt die Rentenversicherung die Kosten. Steht an erster Stelle, die Gesundheit des Betroffenen zu stabilisieren, zahlt die Krankenkasse.

Eine weitere Möglichkeit der Rehabilitation sind Nach- oder Festigungskuren, die die Patienten im ersten Jahr nach der Erkrankung wahrnehmen sollten. Durch diese Kuren sollen sie ebenfalls körperlich und seelisch gestärkt werden, um die Folgen der Krankheit zu bewältigen.

Betroffene beantragen die Rehabilitation bei ihrer Krankenkasse, bei der Rentenversicherung oder beim Sozialamt. Die Kostenträger bewilligen die ambulanten oder stationären Maßnahmen grundsätzlich für drei Wochen. Ist eine Verlängerung medizinisch notwendig, kann auch ein größerer Zeitraum gestattet werden. Gesetzlich Versicherte können sich von den zentralen Reha-Servicestellen über die Angebote beraten lassen. Ein Verzeichnis finden Sie unter http://www.reha-servicestellen.de.