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Idiopathische Lungenfibrose – Therapieangebot

Therapie der idiopatischen Lungenfibrose

Derzeit gibt es noch keine Therapieform, die die Vernarbungen in der Lunge rückgängig machen bzw. den Patienten heilen kann. Mit bestimmten Medikamenten lässt sich die Abnahme der Lungenfunktion jedoch verzögern. Zudem sind die Symptome der idiopathischen Lungenfibrose medikamentös behandelbar. Ergänzende Maßnahmen wie eine pulmonale Rehabilitation können den Patienten dabei helfen, besser mit ihrer Erkrankung zu leben.

Medikamentöse Behandlung

Lange Zeit konnten IPF-Patienten nur mit einer symptomlindernden Therapie behandelt werden. Mittlerweile gibt es zwei Medikamente, die den Krankheitsverlauf verlangsamen können. Sowohl Patienten mit einer schnellen Verschlechterung als auch Patienten mit einer langsamen Abnahme der Lungenfunktion können von der Behandlung profitieren. Zwar wird die Narbenbildung in der Lunge nicht gestoppt oder rückgängig gemacht, aber zumindest verlangsamt.

Behandlung der Symptome und Begleiterkrankungen

Zur Behandlung von Symptomen wie beispielsweise Reizhusten kann der behandelnde Arzt hustenstillende Medikamente verschreiben. Zudem ist es wichtig, die möglichen Begleiterkrankungen der idiopathischen Lungenfibrose – etwa Lungenhochdruck (pulmonale Hypertonie) – in den Griff zu bekommen. Der Arzt prüft dafür individuell, welche Medikamente für den Patienten geeignet sind.

Langzeitsauerstofftherapie

Eine Langzeitsauerstofftherapie kommt bei einem nachweisbaren Sauerstoffmangel im Blut infrage. Patienten erhalten dabei über mindestens 16 Stunden am Tag zusätzlich Sauerstoff zur Einatmungsluft. Dadurch wird der Körper besser mit Sauerstoff versorgt.

Der reine Sauerstoff strömt beim Einatmen aus einer kleinen Flasche über dünne Schläuche direkt in die Nase. Die Sauerstoffgabe kann die Symptome lindern. Ein weiterer Vorteil: Der Sauerstoff erlaubt es den Betroffenen, so aktiv wie möglich zu bleiben, denn die Flaschen gibt es auch für unterwegs – ein großes Plus für die Lebensqualität.

Lungentransplantation

Die Lungentransplantation ist zurzeit die einzige Heilungsmöglichkeit für Patienten mit einer idiopathischen Lungenfibrose. Da es nur eine geringe Anzahl an Spenderlungen gibt, können jedoch nur wenige ein neues Organ erhalten.

Als Ergänzung: Die pulmonale Rehabilitation

Die pulmonale Rehabilitation gewinnt bei der Behandlung einer idiopathischen Lungenfibrose immer mehr an Bedeutung. Diese spezielle Form der Rehabilitation soll die körperlichen und seelischen Folgen der Krankheit verringern und den Betroffenen dabei helfen, ein weitgehend normales Leben zu führen. Ziel ist es, wieder leistungsfähiger zu werden, Symptome wie Atemnot beherrschbar zu machen und dadurch die Lebensqualität zu steigern.

Weiterführende Informationen zu den Therapiemöglichkeiten bei IPF erhalten Sie auf www.fightipf.de.