Ergänzende Maßnahmen - Rheumatoide Arthritis

Patientenschulung, psychologische Hilfe und Sozialberatung unterstützen zusätzlich

Die Behandlung der rheumatoiden Arthritis (RA) setzt sich aus einer Kombination verschiedener Maßnahmen zusammen. Neben Medikamenten, Physio- und Ergotherapie sowie physikalischen Therapien können auch Patientenschulungen und eine psychologische Begleitung hilfreich sein, um den größtmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen. Über Vergünstigungen und Fördermöglichkeiten für Sie als RA-Patient informiert Sie die Sozialberatung.

Die rheumatoide Arthritis ist eine chronische Erkrankung. Umso wichtiger ist es, dass Sie als betroffener Patient ein großes Stück Eigenverantwortung für Ihre Erkrankung übernehmen. Und das gelingt am besten, wenn Sie gut informiert sind. Daher kann die Teilnahme an einer Patientenschulung sinnvoll sein, in der Sie alles über die Krankheitsentstehung, medikamentöse Therapien und gelenkschonende Bewegungsmuster im Alltag erfahren. Bei der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie und bei der Deutschen Rheuma-Liga erhalten Sie eine Übersicht über Kliniken, die regelmäßig Schulungsprogramme anbieten.

Oftmals helfen auch psychologische und psychotherapeutische Verfahren, mit der Erkrankung besser umzugehen und sie zu akzeptieren. So ließ sich in Studien nachweisen, dass Patienten, die diese Methoden in Anspruch genommen haben, weniger eingeschränkt und aktiver sind sowie zudem weniger depressive Symptome zeigen.

Die Krankenkasse übernimmt eine Reihe von ambulanten Psychotherapien und beteiligt sich auch an Entspannungskursen wie z. B. Yoga. Auch in Kliniken werden häufig verschiedene psychotherapeutische Methoden angeboten. Sprechen Sie am besten mit Ihrem behandelnden Rheumatologen, wenn Sie diese Angebote nutzen wollen.

Darüber hinaus helfen Ihnen vielleicht auch das Gespräch und der Austausch mit anderen Betroffenen in Selbsthilfegruppen. Informationen dazu erhalten Sie bei der Deutschen Rheuma-Liga.

Damit Sie als RA-Patient im Beruf und Alltag aufgrund Ihrer Erkrankung keine Benachteiligung erfahren, nutzen Sie die vielfältigen Fördermöglichkeiten unseres Sozialsystems. In vielen Kliniken und auch die Deutsche Rheuma-Liga wird dazu eine Sozialberatung angeboten.