Symptome der Riesenzellarteriitis

Die RZA kann kranielle Gefäße, die Aorta und extrakranielle Gefäße wie beispielsweise Extremitätenarterien betreffen. Die Riesenzellarteriitis macht sich vor allem durch folgende Symptome bemerkbar:

  • Kopfschmerzen, die sich durch Schmerzmittel nicht bessern
  • Pochende pulsierende Schläfe, die schmerzempfindlich ist
  • Gesichtsschmerzen
  • Kauschmerzen (Kauclaudatio)
  • Sehbeeinträchtigungen: Sehen von Schleiern oder Doppelbildern
  • Druckempfindliche Kopfhaut
  • Erhöhter Wert des C-reaktiven Proteins in der Leber (CRP) und der
  • Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG)1,2

Neu und plötzlich auftretende, anhaltende Kopfschmerzen im Schläfenbereich

Kaubeschwerden Sehstörungen (Am aurosis fugax, verschwommenes Sehen, evtl. Doppelbilder) Fieber, Nachtschweiß Ungewollter Gewichtsverlust, Erschöpfung Ischämiesymptome (Claudicatio) an den oberen Extremitäten

Neu und plötzlich
auftretende,
anhaltende
Kopfschmerzen
im Schläfenbereich

Kaubeschwerden

Sehstörungen
(Am aurosis fugax,
verschwommenes
Sehen, evtl.
Doppelbilder)

Fieber,
Nachtschweiß

Ungewollter
Gewichtsverlust,
Erschöpfung

Ischämiesymptome
(Claudicatio)
an den oberen
Extremitäten

 Entzündungszeichen (BSG ↑, CRP ↑)  Unspezifische
RZA-Symptome sind häufig der Grund für
Fehl- oder Spätdiagnosen
Eine RZA kann unbehandelt oder durch einen verzögerten Therapiestart zu schwerwiegenden Folgen wie einer dauerhaften Erblindung führen!

Referenzen

  1. Ness T et al., Dtsch Ärzteblatt 2014; 111: 1-12
  2. Hafner F. Wien Klin Wochenschr Educ 2014; DOI 10.1007/s11812-014-0064-z