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Immunsuppression

Nach einer Transplantation muss ein Organempfänger lebenslang Immunsuppressiva einnehmen. Warum?

Warum Immunsuppression

Das Immunsystem erkennt körperfremdes Gewebe und stößt es ab. Die Heftigkeit der Abstoßungsreaktion hängt von verschiedenen Gewebefaktoren ab. Ohne Immunsuppressiva kann kein Spenderorgan lange im Körper des Organempfängers überdauern. Es gibt drei Formen der Abstoßung durch das Immunsystem. Die hyperakute Abstoßung tritt noch während der Transplantation oder innerhalb der ersten Stunden auf. Die hyperakute Abstoßung ist schnell und heftig, das Organ kann meist nicht erhalten werden. Die akute Abstoßung kann auch nach Monaten oder Jahren auftreten und entwickelt sich innerhalb von Tagen und Wochen. Die akute Abstoßung ist die häufigste Form der Abstoßungsreaktion. Meist kann die akute Abstoßung mit Medikamenten behandelt oder verhindert werden. Die chronische Abstoßung passiert schleichend über einen langen Zeitraum und schädigt das neue Organ. Moderne Methoden der Immunsuppression verhindern eine chronische Abstoßung weitgehend.

Ohne Immunsuppression würden Transplantate abgestoßen. Es gibt drei Formen der Abstoßungsreaktion.

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Was sind Immunsuppressiva?

Immunsuppressiva schwächen die natürliche Reaktion des Immunsystems, so dass der Körper nicht mit einer Abstoßung auf das transplantierte Organ reagiert. Immunsupprimierende Medikamente müssen von Organempfängern lebenslang eingenommen werden und sind für ein Überleben des Transplantats notwendig. Solche Medikamente, die das Immunsystem supprimieren, haben auch Nebenwirkungen. Wer Immunsuppressiva einnimmt, ist allgemein anfälliger für Infektionen und hat ein höheres Risiko Tumore zu entwickeln.

Immunsuppressiva sind für einen langfristigen Transplantationserfolg notwendig. So wirken immunsupprimierende Medikamente

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