Uricult/Urikult Plus

Uricult® und Uricult® Plus

  • Einfach und schnell
  • Zuverlässig
  • Ideal auch als Transportmedium

Merkmale

Uricult® / Uricult® Plus Packungen

Uricult® und Uricult® Plus sind Eintauchtests zur bakteriologischen Diagnostik von Harnwegsinfekten. Mit beiden Tests lässt sich die Keimzahl im Harn in Praxis und Klinik schnell, einfach und zuverlässig bestimmen.

Die Eintauchnährmediumträger ermöglichen zudem die zuverlässige Verlaufs- und Erfolgskontrolle einer antibiotischen Therapie.
Darüber hinaus sind die Nährbodenträger das ideale Transportmedium. Anstelle von Urin können Uricult® oder Uricult® Plus zur weiteren Diagnostik an ein Labor verschickt werden.

Tests  
Uricult®
  • eine Seite des Uricult® Nährbodenträgers ist mit CLED-Agar (grünlich) beschichtet, die andere mit Mac Conkey-Agar (rotbraun)
Uricult® plus
  • bei Uricult® plus ist auf der einen Seite das CLED-Nährmedium, auf der anderen das MacConkey- und das farblose Enterokokken-Nährmedium aufgebracht
Agarmedien  
CLED-Agar
  • Allgemeinnährboden zur Bestimmung der Gesamtkeimzahl
MacConkey-Agar
  • unterstützt das Wachstum Gram-negativer Bakterien, abgesehen
  • von Enterokokken, die als stecknadelkopfgroße Kolonien wachsen können
Enterokokken-Agar
  • zum Nachweis von Enterokokken
  • Bestimmte Streptokokken der Gruppe B können ebenfalls auf diesem Nährmedium wachsen

Packungsinhalt

1 Packung Uricult® / Uricult® Plus enthält

  • 10 Eintauchnährmediumträger
  • 10 Patientenetiketten
  • 1 Gebrauchsanweisung

Leistungsmerkmale

Uricult® und Uricult® Plus CLED-Nährmedium
(Arneil, G.C. 1970: Detection of bacteriuria at room temperature. Lancet, January 17th, S. 119-121)

Probenzahl 140
Empfindlichkeit 100 %
Spezifität 99 %
Positiv prädiktiver Wert (PPW) 98 %
Negativ prädiktiver Wert (NPW) 100 %
Referenzverfahren Gießplatte (Nähragar)

Vorteile

Uricult® und Uricult® Plus zur bakteriologischen Urindiagnostik in Klinik und Praxis

Uricult Web

Einfach und schnell

  • den Nährmediumträger kurz in die Urinprobe eintauchen und das verschlossene Röhrchen in einem Brutschrank bei 36° +/- 2°C bebrüten
  • bereits nach 16-24 Stunden Bebrütung ist das Ergebnis ablesbar

Zuverlässig

  • die Ermittlung der Kolonienzahl durch den Vergleich mit einer mitgelieferten Standardbildkarte weist eine 99%ige Korrelation mit dem herkömmlichen Gießplattenverfahren auf

Ideal auch als Transportmedium

  • der Nährbodenträger kann bebrütet oder direkt nach Anlegen der Kultur (ohne Bebrütung) zur Keimidentifizierung und Resistenzbestimmung auch an ein Labor geschickt werden
  • die beim Versand von Urin häufig auftretende, erhebliche Keimvermehrung wird vermieden, so dass keine Verfälschung der Ergebnisse eintritt

Handhabung

In wenigen Schritten zum Ergebnis

1. Schritt:

Uricult Schritt 1
©Orion Diagnostica Oy*

Schrauben Sie die Verschlusskappe des Uricult® oder Uricult® Plus mit dem daran befestigten Nährmediumträger ab, ohne die Agarschichten zu berühren.


2. Schritt:

Uricult Schritt 2
©Orion Diagnostica Oy*
Uricult Schritt 2a
©Orion Diagnostica Oy*

Tauchen Sie den Nährmediumträger in den frisch gelassenen Mittelstrahlurin ein, bis die Agaroberflächen vollkommen bedeckt sind.

Lassen Sie überschüssigen Harn vom Nährmediumträger abfließen. Tupfen Sie die letzten Tropfen mit saugfähigem Papier (Filterpapier) ab.

Schieben Sie den an der Verschlusskappe befestigten Nährmediumträger in das Uricult® oder Uricult® Plus Röhrchen zurück und schrauben Sie die Verschlusskappe fest auf.


3. Schritt:

Uricult Schritt 3
©Orion Diagnostica Oy*

Füllen Sie nun das Patientenetikett aus und befestigen Sie es an dem Röhrchen.


4. Schritt:


Stellen Sie das Röhrchen zum Bebrüten 16–24 Stunden bei 36 ± 2°C aufrecht stehend in einen Brutschrank. Als Alternative kann das Röhrchen auch zum Inkubieren an ein Laboratorium gesandt werden.

5. Schritt:

Uricult Schritt 5
©Orion Diagnostica Oy*
* Copyright Orion Diagnostica Oy. Im Falle einer gedruckten Veröffentlichung bitte Orion Diagnostica kontaktieren.

Interpretation der Ergebnisse: Nehmen Sie den Nährmediumträger nach der Inkubation aus dem Röhrchen. Lesen Sie die Koloniendichte durch Vergleich mit der Standardbildkarte ab, die der Packung beiliegt.