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Diagnostik von sexuell übertragbaren Infektionen

Testen für mehr Sicherheit

Immer häufiger erkranken Menschen an sexuell übertragbaren Infektionen (STIs). Oft werden diese sehr spät bemerkt oder bleiben aufgrund ihres symptomlosen Verlaufs gar unentdeckt, was zu ernsthaften gesundheitlichen Problem führen kann. Eine Möglichkeit die Weiterverbreitung in der Bevölkerung von STIs zu minimieren, ist die frühe und sichere Diagnostik verschiedener Erreger.[1]

Die Weltgesundheitsorganisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Verbreitung von STIs einzudämmen, zumal die Behandlung zunehmend durch die Entwicklung von Antibiotikaresistenzen erschwert wird. Eine Chance bietet die personalisierte Medizin, welche es durch den rechtzeitigen Nachweis des Erregers und die Prüfung auf Antibiotikaresistenzen ermöglicht, zielgerichtet und nachhaltig zu therapieren.

Warum Aufklärung so wichtig ist

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Patientengespräch-c-roche

Damit das Fallmanagement Präventionsstrategien und Therapieempfehlungen stetig anpassen und verbessern kann, bedarf es einer validen und aktuellen Datenlage. Ein Teil dieser Datenerhebung ist im Infektionsschutzgesetz geregelt, das bestimmte Infektionen als meldepflichtig einstuft.[2] Mithilfe von Screenings können Infektionen erkannt und deren Ausbreitung minimiert werden und somit schwere Folgen, wie etwa der durch das Human Papillomavirus (HPV) verursachte Gebärmutterhalskrebs , abgewendet werden.

Präventionsstrategien und Screening

Heute verfügt man, dank der Entwicklung von Tests mittels Nukleinsäure-Amplifikation, über noch nie da gewesene Optionen in der Forschung und Diagnose von Infektionen. Zudem ermöglichen gegenwärtige PCR-Technologien den Nachweis von Erregern, die nur sehr schwer zu kultivieren sind, wie beispielsweise Mycoplasma genitalium (MG).

Roche unterstützt im Kampf gegen STIs mit zahlreichen Informationsmaterialien und einem breiten Portfolio direkter Nachweise sexuell übertragbarer Infektionen. Unser langfristiges Ziel ist es durch Aufklärung und zuverlässige Nachweismethoden das Infektionsgeschehen nachhaltig zu beeinflussen.

Unser Beitrag

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Die häufigsten STIs

HIV

Humanes Immunschwächevirus (HIV)

Weltweit leben rund 38 Millionen Menschen mit HIV/AIDS (Stand 2019).[5] Roche und das Global Access Program helfen vorallem in Entwicklungsländern die Infektionslage zu kontrollieren.

HPV

Humanes Papillomavirus (HPV)

Das Humane Papillomavirus stellt die Hauptursache von Gebärmutterhalskrebs dar. Neben der Impfung sind Vorsorge und Früherkennung von besonderer Wichtigkeit. Das 2020 eingeführte Screening bietet neue Chancen für Patientinnen.

Syphilis

Syphilis

Der Erreger der Syphilis ist Treponema pallidum ssp. pallidum (T. pallidum) und zählt zu den wenigen meldepflichtigen Infektionen. Dem RKI wurden 2019 insgesamt 7.889 Syphilis-Neuinfektionen gemeldet, was einen Anstieg von 7,2% im Vergleich zum Vorjahr zeigt.[6]

CT/NG

Chlamydia trachomatis (CT) und Neisseria gonorrhoeae (NG)

Insbesondere NG stellt vor große Herausforderungen im Zusammenhang mit Antibiotikaresistenzen. Das ECDC entwickelt Strategien um diese Problematik anzugehen. Hier finden Sie Informationen zum Programm.[3]

Mycoplasma-Genitalium

Mycoplasma genitalium (MG)

Der bakterielle Organismus Mycoplasma genitalium (MG) ist nur sehr schwer und langwierig unter speziellen Bedingungen zu kultivieren, weshalb der Nachweis mittels PCR einen entscheidenden Vorteil in der Schnelligkeit der Diagnose bietet.[4]

Trichomonas-Vaginalis

Trichomonas vaginalis (TV)

Eine Infektion mit dem Parasiten verläuft bei 70% der Patienten ebenfalls symptomlos. Umso wichtiger ist neben der rechtzeitigen Diagnose einer STI auch der eindeutige Nachweis einer Trichomonaden-Infektion für die Wahl der passenden Therapie.

HIV

Humanes Immunschwächevirus (HIV)

Weltweit leben rund 38 Millionen Menschen mit HIV/AIDS (Stand 2019).[5] Roche und das Global Access Program helfen vorallem in Entwicklungsländern die Infektionslage zu kontrollieren.

HPV

Humanes Papillomavirus (HPV)

Das Humane Papillomavirus stellt die Hauptursache von Gebärmutterhalskrebs dar. Neben der Impfung sind Vorsorge und Früherkennung von besonderer Wichtigkeit. Das 2020 eingeführte Screening bietet neue Chancen für Patientinnen.

Syphilis

Syphilis

Der Erreger der Syphilis ist Treponema pallidum ssp. pallidum (T. pallidum) und zählt zu den wenigen meldepflichtigen Infektionen. Dem RKI wurden 2019 insgesamt 7.889 Syphilis-Neuinfektionen gemeldet, was einen Anstieg von 7,2% im Vergleich zum Vorjahr zeigt.[6]

CT/NG

Chlamydia trachomatis (CT) und Neisseria gonorrhoeae (NG)

Insbesondere NG stellt vor große Herausforderungen im Zusammenhang mit Antibiotikaresistenzen. Das ECDC entwickelt Strategien um diese Problematik anzugehen. Hier finden Sie Informationen zum Programm.[3]

Mycoplasma-Genitalium

Mycoplasma genitalium (MG)

Der bakterielle Organismus Mycoplasma genitalium (MG) ist nur sehr schwer und langwierig unter speziellen Bedingungen zu kultivieren, weshalb der Nachweis mittels PCR einen entscheidenden Vorteil in der Schnelligkeit der Diagnose bietet.[4]

Trichomonas-Vaginalis

Trichomonas vaginalis (TV)

Eine Infektion mit dem Parasiten verläuft bei 70% der Patienten ebenfalls symptomlos. Umso wichtiger ist neben der rechtzeitigen Diagnose einer STI auch der eindeutige Nachweis einer Trichomonaden-Infektion für die Wahl der passenden Therapie.

Antibiotikaresistenzen und klinische Relevanz

Wie kann auch zukünftig eine optimale Behandlung sichergestellt werden?

Die Verabreichung von Antibiotika bringt einige unerwünschte Gefahren mit sich. Nicht immer werden alle Bakterien abgetötet und Erreger überleben, die gegenüber dem Arzneimittel resistent sind.[7]

Antibiotikaresistenzen können eine erfolgreiche Behandlung erschweren. Für eine zielgerichtete Therapie und für die Wirksamkeit einzelner Antibiotika können Resistenztests entscheidende Faktoren sein.

Bei der Therapie von sexuell übertragbaren Infektionen spielen Antibiotikaresistenzen eine zunehmend wichtige Rolle. Entsprechende Testungen können hierbei maßgeblich unterstützen. Für Infektionen mit Neisseria gonorrhoeae (NG) können Therapieerfolge mit Ciprofloxacin, Ceftriaxon und Azithromycin abgeschätzt werden. Letzteres wirkt ebenfalls gegen Chlamydien, welche häufig als Doppelinfektion mit Neisseria gonorrhoeae (NG) auftreten können. Bei Infektionen verursacht durch das Mycoplasma genitalium (MG) kann eine Resistenztestung Aufschlüsse über eine mögliche Behandlung mit Azithromycin geben. Bei bestehenden Resistenzen kann u.a. auf Moxifloxacin ausgewichen werden.[8]

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Warum konzentrieren wir uns auf die klinisch wichtigsten STI Erreger?

Der routinemäßige PCR-Nachweis von Mycoplasma hominis, Ureaplasma parvum und Ureaplasma urealyticum bietet in der Regel keinen Vorteil für eine anschließende Behandlung. Da diese Erreger als Kommensalen weit verbreitet sind, wird die Frage nach der klinischen Relevanz immer wieder in Fachkreisen diskutiert. Sollte ein positives Ergebnis automatisch zu einer Therapie führen? Bevor auf U. urealyticum bei Männern mit Urethritis getestet wird, sollten die Hauptverursacher M. parvum, C. trachomatis, N. gonorrhoeae und ggf. auch T. vaginalis ausgeschlossen werden. Weiterhin spielt  eine hohe Last an U. urealyticum eine entscheidende Rolle bei der Ursachenklärung und sollte folglich mit einem quantitativen Test bestimmt werden können. Die Mehrheit der Männer und Frauen, die mit U. urealyticum kolonisiert sind, bilden keine Krankheit aus. Fachleute befürworten daher eine Fokussierung auf C. trachomatis, N. gonorrhoeae, T. vaginalis und M. genitalium, damit Antibiotika schonend und zielgerichtet zum Einsatz kommen und sich hier keine weitere Quelle für das Voranschreiten von Antibiotikaresistenzen ergibt.[9]

Petrischale-c-roche

Unser Testangebot im Überblick

CT/NG

Die cobas® CT/NG Tests erfassen durch den Dual Target Nachweis selbst seltene plasmidfreie Varianten.

TV/MG

Mit dem cobas® TV/MG Test besteht die Möglichkeit der Kombination mit cobas® CT/NG. Aus einer Probe können somit 4 Ergebnisse erhalten werden.

HIV-1 und HIV-2

Der cobas® HIV-1/HIV-2 qual Test ist ein Real-Time-PCR Test und eignet sich zur qualitativen Differenzierung von HIV-1 und HIV-2.

HPV

Die cobas® HPV Tests ermöglichen die spezifische Genotypisierung von HPV 16 und HPV 18 und die Detektion von 12 weiteren hrHPV-Typen.

HSV1/2 , HBV , HCV

Unsere diversen Tests bieten die Möglichkeit zur qualitativen als auch quantitativen Beurteilung. In Multiplex Messungen können mehrere Parameter gleichzeitig bestimmt werden.

ResistancePlus® GC

Der ResistancePlus® GC Test detektiert neben Neisseria gonorrhoeae (NG) auch gleichzeitig Wildtyp- und Mutantensequenzen, die im Zusammenhang mit einer Ciprofloxacin Resistenz stehen.

ResistancePlus® MG

Der ResistancePlus® MG Test ermöglicht die simultane Detektion von Mycoplasma genitalium (MG), sowie von 5 Azithromycin Resistenzmarkern.

Unsere Systeme für Ihre Testung

- als standalone oder vollautomatisierte Lösung

Roche bietet die Lösung für Ihre molekulare Diagnostik. Die cobas® Systeme vereinen Flexibilität und Zuverlässigkeit zusammen mit kurzer Testdauer und maximaler Walk-Away-Time. Beginnend mit der Probenvorbereitung bis hin zur Detektion passen unsere Lösungen genau zu Ihrem individuellen Bedarf.

Sie möchten eine Gesamtlösung für Ihre Molekulare Diagnostik?

Mit der Molceular Work Area (MWA) können Sie 90% Ihrer molekularen Routinetestung vollständig automatisieren und damit viele Schritte vereinfachen. Unter anderem entlasten Sortierfunktion und automatisches Decapping Ihr Personal. Zudem haben Sie durch das Probentracking Ihre Proben immer im Blick.

Hier erfahren Sie mehr

cobas® connection modules (CCM)

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Präanalytiksysteme

cobas® prime

cobas p 312, cobas p 512, cobas p 612

Analytiksysteme

cobas® 4800 System

cobas® 6800 System

cobas® 8800 System

Vollautomatisation

Eine Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zur Prävention von

HIV/AIDS und anderen STI

Vergütungsmodell der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) für

Chlamydienscreening

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Weiterführende Links

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Gynäkologische Praxen klären auf
Wie Sie als Ärztin oder Arzt bei der Aufklärung von sexuell übertragbaren Krankheiten, wie Chlamydien, helfen können. Informationen zu Vergütung, sowie Flyer und Studien finden Sie hier.
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Gebärmutterhalskrebs
HPV ist in den meisten Fällen verantwortlich für Gebärmutterhalskrebs. Informationen zur Vorsorge, Übertragung und Entstehung finden Sie hier.
  1. World Health Organization (WHO) (14.07.2021)

    https://www.who.int/en/news-room/fact-sheets/detail/sexually-transmitted-infections-(stis)

  2. Robert-Koch Institut (14.07.2021)

    https://www.rki.de/DE/Content/Institut/OrgEinheiten/Abt3/FG34/fg34_org.html

  3. European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) (15.07.2021)

    https://www.ecdc.europa.eu/sites/default/files/documents/multi-and-extensively-drug-resistant-gonorrhoea-response-plan-Europe-2019.pdf

  4. Centers for Disease Control and Prevention (CDC) (15.07.2021)

    https://www.cdc.gov/std/tg2015/emerging.htm#myco

  5. World Health Organization (WHO) (15.07.2021)

    https://www.who.int/data/gho/data/themes/hiv-aids

  6. Robert-Koch Institut (18.08.2021)

    https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2020/Ausgaben/49_20.pdf?__blob=publicationFile

  7. Robert-Koch Institut (14.07.2021)

    https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Antibiotikaresistenz/Grundwissen/Grundwissen_inhalt.html

  8. Centers for Disease Control and Prevention (CDC) (13.09.2021)

    https://www.cdc.gov/std/treatment-guidelines/STI-Guidelines-2021.pdf

  9. Horner P, Donders G, Cusini M, Gomberg M, Jensen JS, Unemo M.: Should we be testing for urogenital Mycoplasma hominis, Ureaplasma parvum and Ureaplasma urealyticum in men and women? - a position statement from the European STI Guidelines Editorial Board. J Eur Acad Dermatol Venereol.

    2018 Nov; 32(11):1845-1851. doi: 10.1111/jdv.15146. Epub 2018 Jul 6. PMID: 29924422.

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