Die kleinen Dinge erkennen. Bevor sie groß werden.

#GehzumCheck

Wir alle können viel dafür tun, gesund zu sein, es zu bleiben und auch schweren Erkrankungen vorzubeugen. Wie das geht? Indem wir auf unseren Körper und die kleinen Signale achten, die er uns sendet, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Die moderne Diagnostik bietet uns heute die große Chance, diese Signale frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig zu handeln. Sie spielt eine entscheidende Rolle, dass wir die richtige Diagnose erhalten und Krankheiten wirkungsvoll behandelt und überwacht werden können.

Jetzt liegt es an uns allen, Verantwortung für uns und unsere Lieben zu übernehmen, indem wir regelmäßige Tests und Check-ups fest in unser Leben integrieren. Gerade auch dann, wenn unser Alltag hektisch ist und andere Dinge wichtiger erscheinen. Denn es sind meistens nur ein paar Minuten, die man in seine Gesundheit investiert – und dafür Gewissheit und manchmal ein ganzes Leben bekommt. Lasst uns alle die Chancen der modernen Diagnostik nutzen, um die kleinen Dinge zu erkennen, bevor sie groß werden.

Das Leben kann sich in jedem Moment ändern – genau wie unsere Gesundheit. Wenn sich etwas verändert, lass es checken.

#GehzumCheck

Wir alle haben Anspruch auf Check-ups und Vorsorgeuntersuchungen, die in den allermeisten Fällen von den Krankenkassen übernommen werden. Entscheidend dabei: Nehmt eure Gesundheit selbst in die Hand und sprecht eure Ärztin oder euren Arzt aktiv auf das Thema Vorsorge an. Bitte beachten: Die Bezeichnungen „w“ und „m“ in der folgenden Grafik stehen für das jeweilige biologische (nicht das soziale) Geschlecht.

Was? Wann? Wie oft? Wichtige Check-ups auf einen Blick

Alle drei Jahre haben gesetzlich Versicherte Anspruch auf einen Check-up zur Erfassung von Gesundheitsrisiken und zur Früherkennung.

  • Ab 18 Jahre
    Einmalig: Untersuchung auf Volkskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes oder Nierenerkrankungen

  • Ab 35 Jahre
    Alle drei Jahre: Untersuchung auf Volkskrankheiten
    Neu:einmaliges Screening auf Hepatitis B und C

  • Zusätzlich ab 65 Jahre (nur m)
    Einmalig: Ultraschalluntersuchung der Bauchschlagader

Check-up (w/m)

Mit regelmäßigen Hautkrebs-Screenings lassen sich der schwarze (malignes Melanom) und weiße (Basalzellkarzinom und spinozelluläres Karzinom) Hautkrebs frühzeitig erkennen.

  • Ab 35 Jahre
    Alle zwei Jahre: visuelle (mit bloßem Auge) Ganzkörperinspektion der gesamten Haut einschließlich Kopf und Körperhautfalten in einer zertifizierten Facharztpraxis

Haut (w/m)

Das regelmäßige Abtasten der Brust und das Mammografie-Screening sind die zentralen Elemente der Brustkrebsfrüherkennung.

  • Ab 30 Jahre
    Jährlich: Inspektion und Abtasten von Brust und Lymphknoten (inkl. Anleitung zur Selbstuntersuchung)

  • 50 bis 69 Jahre
    Alle zwei Jahre: Mammografie-Screening (inkl. Röntgen beider Brüste) in einer zertifizierten Untersuchungseinrichtung

Brust (w)

Zur Darmkrebsfrüherkennung gehört der Test auf verborgenes Blut im Stuhl und die Darmspiegelung. Da Männer häufiger an Darmkrebs erkranken als Frauen, sollten sie auch früher aktiv werden.

  • 50 bis 54 Jahre (w/m)
    Jährlich: Test auf verborgenes Blut im Stuhl

  • Ab 50 Jahre (m) / ab 55 Jahre (w)
    Einmalig: Darmspiegelung

    10 Jahre später: zweite Darmspiegelung

    Oder alternativ

    Alle zwei Jahre: Test auf verborgenes Blut im Stuhl

Darm (w/m)

Die Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs basiert auf zwei Säulen: dem Pap-Test und der Kombination aus Pap- und HPV-Test.

  • 20 bis 34 Jahre
    Jährlich: Pap-Test (Abstrich vom Muttermund)

  • Ab 35 Jahre
    Alle drei Jahre: Ko-Testung aus Pap- und HPV-Test (HPV: humane Papillomviren)

Gebärmutterhals (w)

Um Prostatakrebs möglichst früh zu erkennen, werden regelmäßige Tastuntersuchungen angeboten.

  • Ab 45 Jahre
    Jährlich: Inspektion und Abtasten des äußeren Genitals, Tastuntersuchung von Prostata und Lymphknoten

Prostata (m)

Gemeinsam Gebärmutterhalskrebs besiegen.

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Stand: August 20221,2

Quellen:
1https://www.bundesgesundheitsministerium.de/krebsfrueherkennung.html
2https://www.bundesgesundheitsministerium.de/checkup.html

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