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Alzheimer-Krankheit

Eine globale Herausforderung, die frühzeitiges Handeln erfordert.

Menschen werden immer älter – und damit tritt auch die Hirnerkrankung Alzheimer immer häufiger auf 1. Wie können wir der „Krankheit des Vergessens“ entgegentreten? Die aktuelle Forschung arbeitet an einem therapeutischen Fortschritt – denn je früher Alzheimer diagnostiziert und behandelt werden kann, desto besser können die Fähigkeiten von Betroffenen länger erhalten werden.

Was jeden von uns ausmacht, sind unsere Erinnerungen und Erfahrungen, unsere Fehler und Erfolge – und es sind die Menschen, die uns auf unserem Weg begleiten. Die Alzheimer-Krankheit kann zu einem Rückgang der kognitiven Fähigkeiten führen und sich auf Sprache, Gedächtnis, Verständnis, Aufmerksamkeit, Urteilsvermögen und logisches Denken auswirken 2. „Ich habe mich sozusagen verloren“ – beschreibt es die erste mit Alzheimer diagnostizierte Patientin 3.

Doch wir stehen dem nicht machtlos gegenüber: Geschichte und Gegenwart des Krankheitsbildes, können das Fundament für Wissen, Forschung und Umgang mit der Alzheimer-Krankheit bilden.

Alzheimer

Ein Blick zurück: Wer hat Alzheimer entdeckt?

Der deutsche Neurologe und Psychiater Dr. Alois Alzheimer untersuchte Anfang des 20. Jahrhunderts eine 55-jährige Frau und beschrieb erstmals die charakteristischen Merkmale der Gehirnerkrankung, die seitdem seinen Namen trägt4.

Was Dr. Alzheimer schon damals vermutete, ist heute bestätigt: Bei Alzheimer handelt es sich um eine Form der Demenz 4. Zur Demenz zählen eine Reihe von Krankheiten, bei denen die Gehirnleistung abbaut – Alzheimer führt mit rund 50–70 % die Riege an 5,6.

Ein Blick nach vorn: Wie entwickelt sich Alzheimer?

Die Alzheimer-Krankheit tritt in der Regel bei Menschen über 65 Jahren auf. Sie entsteht jedoch schon Jahre bevor die ersten Symptome auftauchen 1. Weltweit sind etwa 44 Millionen Menschen von ihr betroffen. Durch den schnellen Anstieg des Alters in der Bevölkerung gehen Schätzungen davon aus, dass sich die Zahl der Betroffenen bis 2050 verdoppeln könnte 1.

Mit dem demografischen Wandel wird die Notwendigkeit, die einzelnen Aspekte der Alzheimer-Krankheit zu erforschen immer relevanter 7. Ziel sollte eine möglichst frühe Diagnose sein, um mit erhaltenden Therapien sowie sekundärpräventiven Maßnahmen beginnen zu können 8,9. Einen Lichtblick:  Wir kennen inzwischen die Risikofaktoren von Alzheimer, die von uns überwacht und behandelt werden können. Jeder kann also etwas tun, um sein persönliches Risiko zu erkranken zu senken 1.

Ein Blick ins jetzt: Wo steht die Forschung heute?

Alzheimer ist bisher nicht heilbar, aber es gibt medikamentöse Therapien, die Symptome lindern und kognitive Fähigkeiten verbessern können 1,10. Wichtig ist jedoch, dass die Forschung nach einem krankheitsmodifizierenden Medikament sucht 10. Mit einem der größten Forschungsprogramme in diesem Bereich setzt sich Roche Pharma gemeinsam mit Roche Diagnostics und RoX Health dafür ein, präzise Diagnostika, krankheitsmodifizierende Medikamente und in Kooperation auch digitale Lösungen zu entwickeln ‒ mit dem Ziel, Alzheimer-Betroffenen eine neue Perspektive zu geben und das Leben mit der Erkrankung sowie die Lebensqualität zu verbessern.

Sie wollen mehr über die Entstehung und den Verlauf von Alzheimer erfahren? Dann klicken Sie hier .

Geschichte und Gegenwart des Krankheitsbildes

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1. Dumurgier J, Sabia S. Rev Prat. [Epidemiology of Alzheimer's disease: latest trends]. 2020;70(2):149-151.

2. Kumar A et al. Alzheimer Disease. StatPearls Publishing. 2021.

3. Philipp-Metzen HE. Demenz im mittleren Lebensalter. FrühLInk. 2015. Verfügbar unter:  https://www.deutsche-alzheimer.de/fileadmin/Alz/pdf/Fachtagungen/Tagung_Demenz_in_jungen_Jahren_2017/Fru__hLInk_Broschu__re_A4_WEB_endg.pdf [Letzter Zugriff: 21.06.2022]

4. Schuchart S. Berühmte Entdecker von Krankheiten. Alois Alzheimer hat nicht geirrt. Deutsches Ärzteblatt. 2017;114(29–30):120.

5. Sheppard 0, Coleman M. Alzheimer’s Disease: Etiology, Neuropathology and Pathogenesis. In: Huang X, ed. Alzheimer’s Disease: Drug Discovery. Brisbane (AU): Exon Publications. 2020

6. Cunningham EL et al. Dementia. Ulster Med J 2015;84(2):79-87.

7. Xia X et al. Aging and Alzheimer's disease: Comparison and associations from molecular to system level. Aging Cell. 2018;17(5):e12802.

8. Rasmussen J, Langerman H. Degener Neurol Neuromuscul Dis. 2019;9:123–130.

9. McDade E et al. The pathway to secondary prevention of Alzheimer's disease. Alzheimers Dement (N Y). 2020; 6(1): e12069.

10. Alzheimer Forschung Initiative e.V.: Veränderungen im Gehirn: Verfügbar unter: https://www.alzheimer-forschung.de/alzheimer/wasistalzheimer/veraenderungen-im-gehirn/ [Letzter Zugriff: 21.06.2022]

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