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Häufige Fragen

  • Wie kann ich mich vor einer HPV-Infektion bzw. Gebärmutterhalskrebs schützen?
  • Gibt es Faktoren, die das Risiko erhöhen, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken?
  • Wie sieht die Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge aus?
  • Wieso wird neben dem Pap-Abstrich noch ein HPV-Test angeboten?
  • Warum wird nur Frauen ab 35 Jahren eine Ko-Testung, bestehend aus Pap-Abstrich und HPV-Test, angeboten?

Sexuelle Enthaltsamkeit: Da HP-Viren meist beim Geschlechtsverkehr übertragen werden, ist eine Infektion mit HPV bei sexueller Enthaltsamkeit sehr selten.9

Kondome: Auch wenn man bei der Verwendung von Kondomen nicht vor einer Übertragung der HP-Viren geschützt ist, lässt sich das Risiko einer Infektion senken.9

HPV-Impfung: Eine Impfung bietet Schutz vor bestimmten Hochrisiko-HPV-Typen (HPV 16 und HPV 18). Bei bereits bestehenden HPV-Infektionen oder Zellveränderungen ist sie jedoch unwirksam.9

Gebärmutterhalskrebsvorsorge: Im Rahmen der regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt, lässt sich der Gebärmutterhalskrebs frühzeitig entdecken. Je früher die Diagnose erfolgt, desto größer der Therapieerfolg, denn im frühen Stadium erkannt, ist er in den meisten Fällen heilbar.8

Studien haben ergeben, dass eine Reihe von sogenannten Ko-Faktoren, das Risiko einer Gebärmutterhalskrebs-Erkrankung erhöhen. Zu diesen Faktoren gehören der frühe Beginn sexueller Aktivität und große Zahl von Sexualpartnern, Rauchen, weitere Infektionen mit anderen sexuell übertragbaren Erregern im Genitalbereich (wie Herpes-simplex-Virus Typ 2, Chlamydien), eine hohe Geburtenzahl, die langjährige Einnahme hormoneller Verhütungsmittel („Pille“) und ein geschwächtes Immunsystem (nach einer Organtransplantation oder bei einer AIDS-Erkrankung).9,17

Alle gesetzlich krankenversicherten Frauen in Deutschland haben ab einem Alter von 20 Jahren Anspruch auf eine jährliche Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge-Untersuchung in Form eines Pap-Abstrichs.
Mit Inkrafttreten des organisierten Krebsfrüherkennungsprogramms zum 01.01.2020 wird Frauen, ab dem Alter von 35 Jahren, künftig alle drei Jahre eine Ko-Testung, bestehend aus Pap-Abstrich und HPV-Test, angeboten.
Zudem erhalten seit dem 01.01.2020 alle Frauen im Alter von 20-65 Jahren ein persönliches Informationsschreiben von ihren Krankenkassen, in welchem sie über die Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge aufgeklärt werden.

In einer medizinische Studie mit 47.000 Teilnehmerinnen zeigte sich, dass eine von zehn Frauen im Alter von über 30 Jahren, die mittels HPV-Test positiv auf HPV 16 oder HPV 18 getestet wurde, bereits eine Vorstufe von Gebärmutterhalskrebs hatte - obwohl ihr Pap-Abstrich unauffällig war.18 Weitere Nachforschungen ergaben, dass ein HPV-basiertes Screening zu 60-70 % effektiver vor Gebärmutterhalskrebs schützt als der Pap-Abstrich.19Der HPV-Test ermöglicht somit einen verlässlicheren Nachweis einer Erkrankung sowie eine bessere Risikobewertung für Gebärmutterhalskrebs.


Da jüngere Frauen vergleichsweise häufig zum Frauenarzt gehen und zudem meist über ein ausgeprägtes Immunsystem verfügen, sind bei ihnen die Chancen hoch, dass eine HPV-Infektion eliminiert oder frühzeitig erkannt wird.4
Nach einer HPV-Infektion vergehen meist mehrere Jahre bis es zu bösartigen Zellveränderungen kommt. Das Durchschnittsalter von Patientinnen mit einem Gebärmutterhalskrebs-Frühstadium liegt bei 34 Jahren.4 Im Alter von 40–44 Jahren wird Gebärmutterhalskrebs am häufigsten diagnostiziert.20 Aus diesem Grund wird Frauen ab 35 Jahren eine Ko-Testung, bestehend aus Pap-Abstrich und HPV-Test, angeboten.

Spezielle Fragen zum (cobas®) HPV-Test

  • Warum sollte ich meinen Frauenarzt auf den cobas® HPV Test ansprechen?
  • Wie kann ich mich mit cobas® HPV testen lassen?
  • Deckt meine Versicherung die Kosten für den cobas® HPV Test ab?
  • Ist der cobas® HPV Test zuverlässig?

Die meisten herkömmlichen HPV-Tests geben die Hochrisiko-Typen als ein Gesamtergebnis an - HPV positiv oder HPV negativ. Ohne den Einzelnachweis von HPV 16 und 18 ist es nicht möglich Ihr persönliches Risiko für Gebärmutterhalskrebs genauer einzuschätzen. Der cobas® HPV Test liefert die drei wichtigsten Ergebnisse in einem: Gesamtnachweis von 12 Hochrisiko-HPV-Typen und zusätzlich der Einzelnachweis für HPV 16 und HPV 18, den Virustypen mit dem höchsten Risiko.9

Am besten sprechen Sie Ihren Frauenarzt beim nächsten Termin auf den cobas® HPV Test von Roche an. Ihr Arzt wird wissen, dass der Test ein Gesamtergebnis für 12 Hochrisiko-HPV-Typen und die HPV 16/18 Einzeltypisierung bietet.

Seit Januar 2020 wird der HPV-Test in das Früherkennungsprogramm für Gebärmutterhalskrebs bei Frauen ab einem Alter von 35 Jahren integriert und somit von der Krankenkasse bezahlt. Neben dem Pap-Abstrich bei der jährlichen Vorsorgeuntersuchung, kann im drei-Jahres-Intervall zusätzlich ein HPV-Nachweis in Anspruch genommen werden. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen den HPV-Test auch für Frauen zwischen 20 und 34 Jahren, wenn ein auffälliges Ergebnis des Pap-Abstrichs vorliegt. In der Regel übernehmen die privaten Krankenversicherungen in Deutschland die Kosten für den HPV-Test auch bei unauffälligem Pap-Abstrich in der Vorsorge. Gesetzlich versicherte Frauen zwischen 20 und 34 Jahren können den HPV-Test zur Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) in Anspruch nehmen. Die Kosten dafür belaufen sich hierbei auf ca. 50 bis 80 Euro.

Ja. Der cobas® HPV Test basiert auf einem sehr genauen Nachweisverfahren für humane Papillomviren. Außerdem wurde der Test in einer medizinischen Studie (ATHENA-Studie) mit mehr als 47.000 Teilnehmerinnen überprüft. Die Ergebnisse der Studie bestätigen, dass der cobas® HPV Test zuverlässig Erkrankungen nachweist und eine bessere Risikobewertung für Gebärmutterhalskrebs bietet als ein Pap-Abstrich allein.18,19

Sprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt über einen HPV-Test in Kombination zum jährlichen Pap-Abstrich.

Fragen zu meinen HPV-Testergebnissen

  • Mein HPV-Ergebnis ist negativ...
  • Mein HPV-Ergebnis ist positiv - Was bedeutet das?

...und mein Pap-Abstrich ist unauffällig - Was bedeutet das?
Ihr Risiko für Gebärmutterhalskrebs ist sehr gering. Da eine andauernde HPV-Infektion für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs notwendig ist, können Sie bei einem negativen HPV-Testergebnis davon ausgehen, dass es in den nächsten Jahren nicht zur Entwicklung von Krebs oder dessen Vorstufen kommen wird. Trotzdem sollten Sie mit Ihrem Frauenarzt Ihre weiteren regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen planen.

...und mein Pap-Abstrich zeigt Auffälligkeiten - Was bedeutet das?
Ihr Risiko für Gebärmutterhalskrebs ist sehr gering, da die Auffälligkeiten in Ihrem Pap-Abstrich höchstwahrscheinlich nicht von einer Infektion mit einen Hochrisiko-HPV-Typ stammen. Trotzdem sollten Sie weitere Schritte zur Abklärung des Ergebnisses mit Ihrem Frauenarzt besprechen. Möglich sind beispielsweise eine wiederholte Testung oder der Einsatz von Biomarkern (CINtec® PLUS Test).

Ein positives HPV-Ergebnis ist kein Grund zur Beunruhigung. Es bedeutet lediglich, dass eine Infektion mit einem Hochrisiko-HPV-Typ vorliegt und nicht, dass Sie bereits an Gebärmutterhalskrebs oder einer Vorstufe erkrankt sind. In den meisten Fällen bildet sich eine solche Infektion wieder zurück. Ihr Frauenarzt wird sie jedoch nun engmaschiger untersuchen, denn ein positiver Befund zeigt an, dass bei Ihnen ein erhöhtes Risiko für diese Erkrankungen besteht. Ihr persönliches Risiko kann anhand der Virustypen (HPV 16, HPV 18, andere Hochrisiko-HPV-Typen) bestimmt werden. In einer abklärenden Untersuchung mittels Biomarker (CINtec® PLUS Test) sollte jetzt zwischen einer vorübergehenden Infektion und einer bestehenden Erkrankung unterschieden werden. Auf dieser Grundlage kann entschieden werden, ob Sie zur Dysplasie-Sprechstunde überwiesen werden sollten.

Spezielle Fragen zum CINtec® PLUS Test

  • Warum sollte ich meinen Frauenarzt auf den CINtec® PLUS Test ansprechen?
  • Wie kann ich mich mit CINtec® PLUS testen lassen?
  • Wie wird der CINtec® PLUS Test durchgeführt?
  • Deckt meine Versicherung die Kosten für den CINtec® PLUS Test ab?
  • Ist der CINtec® PLUS Test zuverlässig?

Wenn bei Ihnen ein auffälliger Befund, also ein positiver HPV-Test oder eine leichte Dysplasie vorliegt, eignet sich der CINtec® PLUS Test zur weiteren Abklärung. So können Sie und Ihr Arzt sicher sein, dass keine Krebsvorstufen übersehen werden, Sie aber auch keine unnötigen Untersuchungen und Therapien über sich ergehen lassen müssen.

Sprechen Sie Ihren behandelnden Frauenarzt auf den CINtec® PLUS Test von Roche an. Er kennt ihn eventuell auch als "Biomarker-Test“ (Ki-67-Test) oder "p16-Test".

Der Test wird mit demselben Probenmaterial durchgeführt wie der Pap-Abstrich oder HPV-Test. Es muss also lediglich ein Abstrich entnommen werden.
Fragen Sie bei einem auffälligen Befund Ihren Frauenarzt nach dem CINtec® PLUS Test.

Ja, Ihre Versicherung übernimmt in der Regel die Kosten für diesen Test, sofern ein positiver Vorbefund vorliegt.

Ja. Der CINtec® PLUS Test wurde in klinischen Studien, u.a. in der 2019 veröffentlichten klinischen Evaluation mit mehr als 3.000 Teilnehmerinnen, überprüft. Dabei konnte gezeigt werden, dass er verlässliche Ergebnisse liefert, eine höhere Zahl betroffener Frauen identifiziert als der Pap-Test und die Zahl unnötiger Eingriffe deutlich verringert.22

Fragen zu meinen CINtec® PLUS Testergebnissen

  • Mein CINtec® PLUS Test ist negativ - trotz auffälligem Pap-Abstrich. Was bedeutet das?
  • Mein CINtec® PLUS Test ist negativ aber mein HPV Test war positiv. Was bedeutet das?
  • Mein CINtec® PLUS Test ist positiv. Was bedeutet das?
  • Was bedeutet mein Ergebnis?

Bei Ihnen wurden keine Zellen gefunden, die auf eine Krebsvorstufe oder einen Tumor hinweisen. Sie können beruhigt sein und mit Ihrem Frauenarzt absprechen, wann die nächste Kontrolluntersuchung sinnvoll ist.

Man unterscheidet zwei Arten von HPV-Infektionen: vorübergehende und anhaltende Infektionen. Die vorübergehenden Infektionen heilen meist innerhalb von ein bis zwei Jahren ohne Folgeschäden ab.7 Eine solche Infektion liegt bei Ihnen höchstwahrscheinlich vor: Die HPV-Infektion, die durch den HPV-Test festgestellt wurde, hat nicht zu krankhaften Veränderungen der Zellen geführt. Im Gegensatz dazu heilen anhaltende HPV-Infektionen über Jahre nicht ab und können zu krankhaften Veränderungen in den Zellen führen. So entstehen Krebsvorstufen, aus denen sich nach Jahren Gebärmutterhalskrebs entwickeln kann. Zwischen der Infektion und der Entstehung eines Tumors bleibt also ausreichend Zeit um die Krebsvorstufen durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen zu erkennen.11

Ein positives CINtec® PLUS Ergebnis weist darauf hin, dass bei Ihnen krankhaft veränderte Zellen vorliegen. Es bedeutet nicht, dass Sie Krebs haben. Um festzustellen, ob bei Ihnen tatsächlich eine Krebsvorstufe vorliegt und wie weit diese fortgeschritten ist, sollten Sie Rücksprache mit Ihrem Frauenarzt halten. Nach einer Überweisung in die Dysplasie-Sprechstunde wird dort eine Lupenuntersuchung des Muttermundes (Kolposkopie) durchgeführt und gegebenenfalls eine Gewebeprobe entnommen (Biopsie). Erst dadurch kann eine endgültige Diagnose gestellt werden. Die Entwicklung von Gebärmutterhalskrebs schreitet sehr langsam voran und dauert häufig Jahre. Außerdem bilden sich viele Krebsvorstufen auch ohne therapeutischen Eingriff von selbst zurück. Frühzeitig erkannt bleibt also genug Zeit, um die Befunde genauer abzuklären und eine eventuelle Behandlung einzuleiten.21

Der CINtec® PLUS Cytology Test liefert Klarheit. Ist das Ergebnis negativ, können Sie beruhigt sein. Es ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit keine Krebsvorstufe vorhanden. Ist das Ergebnis positiv, sollte Sie Ihr Frauenarzt zur weiteren Abklärung in die Dysplasie-Sprechstunde, eine Spezialsprechstunde für Veränderungen am Gebärmutterhals, überweisen.

FAQ

Weitere Informationen zu Gebärmutterhalskrebs

Für medizinisches Fachpersonal

Patientenportal Gebärmutterhalskrebs

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