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#putcancertothetest

Jede Krebserkrankung ist einzigartig. Lasst sie uns so behandeln.

Warum ist das so wichtig? Die genetische Tumortestung, auch molekulargenetische Krebstestung genannt, ist ein diagnostisches Verfahren, das genutzt wird, um individuelle Veränderungen in den Genen von Krebszellen zu identifizieren und herauszufinden, wie und warum ein Tumor wächst. Diese Informationen können Patient:innen und Ärzt:innen entscheidend dabei unterstützen, die bestmögliche Therapieoption zu wählen oder geeignete klinische Studien, in denen neue Wirkstoffe erforscht werden, zu finden.

„Wir müssen über die genetische Tumortestung sprechen“

Bryce Olson,
Diagnostiziert mit PI3K- und PTEN-mutiertem fortgeschrittenem Prostatakarzinom.

Obwohl die genetische Tumortestung so wichtig ist, ist sie noch nicht hinreichend bekannt.

Eine 2020 von Roche in Auftrag gegebene Befragung* unter Onkolog:innen, Menschen mit Krebs und der allgemeinen Öffentlichkeit ergab, dass fast der Hälfte der befragten Krebspatient:innen die genetische Tumortestung nicht oder kaum vertraut war. Die Umfrage zeigte außerdem, dass in einigen Ländern weniger als 20 Prozent der Patient:innen bisher mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin über die molekulargenetische Tumortestung gesprochen haben. Umfrageteilnehmer:innen die weder Ärzt:innen oder selbst von Krebs betroffen sind, waren sogar der Meinung, die genetische Tumortestung sei bei der Wahl der richtigen Therapie der am wenigsten entscheidende Faktor.1

Roche möchte dazu beitragen, das Wissen um die Bedeutung der genetischen Tumortestung und die aktuellen Fortschritte in der Versorgung von Krebspatient:innen zu verbessern. Denn Krebs ist hoch individuell und je besser Ärzt:innen und Patient:innen die Krebserkrankung jedes Einzelnen verstehen, desto besser lässt er sich diagnostizieren und behandeln.

#PutCancerToTheTest ist eine globale Initiative von Roche um Bewusstsein für die Bedeutung der genetischen Tumortestung zu schaffen und eine offenere Diskussion zwischen Patient:innen, Ärzt:innen und innerhalb des Gesundheitssystem anzuregen.

Markus Kotterer, Schweiz

Diagnostiziert mit non-Hodgekin-Lymphom

Rachael Griffin, Vereinigtes Königreich,

Diagnostiziert mit triple-negativem Brustkrebs

Susan S., Vereinigte Staaten

Bryce Olson

Penny Rutterford, Vereinigtes Königreich

Diagnostiziert mit triple-negativem Brustkrebs

Susan S., Vereinigte Staaten

Diagnostiziert mit NTRK-Fusions-positivem Schilddrüsenkrebs, Gründerin der Patientenvereinigung “NTRKers”

Markus Kotterer, Schweiz

Diagnostiziert mit non-Hodgekin-Lymphom

Rachael Griffin, Vereinigtes Königreich,

Diagnostiziert mit triple-negativem Brustkrebs

Susan S., Vereinigte Staaten

Bryce Olson

Penny Rutterford, Vereinigtes Königreich

Diagnostiziert mit triple-negativem Brustkrebs

Susan S., Vereinigte Staaten

Diagnostiziert mit NTRK-Fusions-positivem Schilddrüsenkrebs, Gründerin der Patientenvereinigung “NTRKers”

Welche Erfahrungen andere Menschen mit Krebs gemacht haben, lesen Sie hier:

So wie sich die Wissenschaft in den letzten Jahrzehnten weiterentwickelt hat, hat sich auch unser Verständnis von Krebs weiterentwickelt. Historisch wurde Krebs oft nach seinem Ursprung im Körper eingeteilt (z. B. Lunge, Brust oder Leber). Heute wissen wir, dass Krebs eine Erkrankung der Gene ist. Das heißt, er wird durch genetische Veränderungen in den Körperzellen der betroffenen Personen ausgelöst. Diese genetischen Veränderungen können überall im Körper auftreten und führen dazu, dass sich Krebszellen unkontrolliert vermehren. Die genetische Tumortestung kann dazu beitragen, die individuellen genetischen Veränderungen, die einer Krebserkrankung zugrunde liegen, zu bestimmen und bereits verfügbare zielgerichtete Therapieoptionen oder laufende klinische Studien zu identifizieren.

Ein Beispiel ist Lungenkrebs. Lungenkrebs ist weltweit die Hauptursache für krebsbedingte Todesfälle und kostet jährlich 1,75 Millionen Menschen das Leben.2 Früher dachten wir, es gäbe nur zwei Arten von Lungenkrebs, heute kennen wir dagegen bereits über ein Dutzend genetischer Veränderungen, die gezielt durch spezifische Therapien adressiert werden können.3

Testen, um personalisiert zu behandeln

Das Wissen um die individuellen genetischen Veränderungen der Krebspatient:innen gibt Ärzt:innen wichtige Informationen über die Erkrankung, die sie oder ihn bei der Diagnose und der Erstellung eines auf die Patient:innen und deren Krebs zugeschnittenen Therapieplans unterstützen können. Das kann neue Therapieoptionen aber auch klinische Studien beinhalten, die ohne molekulargenetischen Test nicht gefunden worden wären. Potenziell wirkungslose Behandlungen können zudem vermieden werden. In den letzten Jahren hat sich auch die genetische Tumortestung rapide weiterentwickelt. Heute reicht bei einigen Patient:innen bereits eine einfache Blutprobe aus, um bei ihrem Krebs nach hunderten genetischen Veränderungen suchen zu können.

In den letzten Jahren haben Wissenschaftler:innen zudem einen neuen Behandlungsansatz, “tumoragnostische Therapie” genannt, vorangetrieben. Tumoragnostische Therapien richten sich spezifische gegen die genetischen Veränderungen des Krebs, unabhängig davon, wo der Tumor der Patient:innen sitzt.

Die genetische Tumortestung und tumoragnostische Therapien könnten gemeinsam neue Möglichkeiten für Patient:innen schaffen, denen bisher kaum oder gar keine Therapieoptionen mehr zur Verfügung standen. Beides ist Teil eines größeren Konzepts: der

Personalisierten Medizin . Bei Roche bedeutet das, die richtige Behandlung für die richtigen Patient:innen zur richtigen Zeit zu finden.

  • Bryce Erfahrung mit der genetischen Tumortestung

“Die genetische Tumortestung half mir, meine Optionen zu verstehen”

Bryce Olson

Byrce wurde mit fortgeschrittenem Prostatakrebs diagnostiziert als er 44 Jahre alt war. Nach einigen erfolglosen Behandlungen gingen ihm aber die Optionen aus - bis ein molekulargenetischer Test zeigte, was dafür sorgte, dass sein Krebs wuchs. Der Test ermöglichte es seinem Arzt außerdem, neue Behandlungsoptionen zu identifizieren.

“Mithilfe der genetischen Tumortestung kannst du eine Diagnose erhalten, die einzigartig für dich als Individuum ist”, erläutert Bryce. “Ich wusste vor meiner Diagnose nichts über genetische Tumortestung. Aber nachdem ich es begriffen hatte, entschloss ich mich, es zu versuchen, um für mich selbst neue Türen aufzustoßen.”

Mehr als sechs Jahre später ist Bryce froh, das Gespräch zur genetischen Tumortestung geführt zu haben und möchte andere Patient:innen ermutigen, es ihm gleichzutun.

“Es ist wichtig, von genetischen Tumortests zu wissen, denn wir alle kennen jemanden mit Krebs, sei es dein Bruder, deine Schwester, deine Mutter, dein Vater oder Oma oder Opa - wir alle kennen jemanden.”

Krebs ist nicht gleich Krebs

Neben der geringen Bekanntheit zu den Möglichkeiten von Krebstests und tumor-agnostischen Therapien, hat unsere weltweite Umfrage aus 2020 gezeigt, dass Gespräche zur Testung nicht durchgängig stattfinden.1 Das bedeutet, dass Menschen, die von einem solchen Test profitieren könnten, darüber nicht Bescheid wissen oder nicht in der Lage sind mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin darüber zu sprechen. Die Ergebnisse im Überblick:

In den meisten Ländern haben weniger als ein Drittel der Krebspatient:innen eine genetische Tumortestung mit ihren Ärzt:innen diskutiert.

Dem Großteil der Allgemeinheit sind die Begriffe genetische Tumortestung oder tumor-agnostische Therapien nur mittelmäßig vertraut, über einem Drittel ist dagegen keiner der Begriffe vertraut.

Nur weniger als ein Viertel würde in jedem Fall einen Arzt oder eine Ärztin nach einer genetischen Tumortestung fragen, wenn er oder sie selbst oder eine geliebte Person betroffen wäre.

Fast alle Onkolog:innen betrachten die genetische Tumortestung als Möglichkeit, die ihnen dabei hilft, für ihre Patient:innen einen Behandlungsplan zu erstellen, aber nur ein Fünftel gibt an, darüber mit den Patient:innen zu sprechen.

Der Großteil der Onkolog:innen gibt an, dass es einfacheren Zugang zur genetischen Tumortestung braucht, damit mehr Patient:innen sie nutzen können.

Fast der Hälfte der Patient:innen ist der Begriff der genetischen Tumortestung nicht oder kaum vertraut.

In den meisten Ländern haben weniger als ein Drittel der Krebspatient:innen eine genetische Tumortestung mit ihren Ärzt:innen diskutiert.

Dem Großteil der Allgemeinheit sind die Begriffe genetische Tumortestung oder tumor-agnostische Therapien nur mittelmäßig vertraut, über einem Drittel ist dagegen keiner der Begriffe vertraut.

Nur weniger als ein Viertel würde in jedem Fall einen Arzt oder eine Ärztin nach einer genetischen Tumortestung fragen, wenn er oder sie selbst oder eine geliebte Person betroffen wäre.

Fast alle Onkolog:innen betrachten die genetische Tumortestung als Möglichkeit, die ihnen dabei hilft, für ihre Patient:innen einen Behandlungsplan zu erstellen, aber nur ein Fünftel gibt an, darüber mit den Patient:innen zu sprechen.

Der Großteil der Onkolog:innen gibt an, dass es einfacheren Zugang zur genetischen Tumortestung braucht, damit mehr Patient:innen sie nutzen können.

Fast der Hälfte der Patient:innen ist der Begriff der genetischen Tumortestung nicht oder kaum vertraut.

Je mehr du und deine Ärzt:innen wissen, desto besser seid ihr für die Behandlung gewappnet

Um wirklich zu verstehen, welche Chancen genetische Tumortests bieten können, muss mehr getan werden, um das Bewusstsein dafür zu schärfen.

#PutCancerToTheTest

Mit dem Aufruf #PutCancerToTheTest wollen wir die Bekanntheit der genetischen Tumortestung bei Krebs erhöhen und mehr Menschen mit Krebs dazu ermutigen das Gespräch dazu mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin zu suchen, um zu klären, ob ein solcher Test für sie infrage kommt.

Teilen Sie diesen Artikel unter dem hashtag #PutCancerToTheTest und unterstützen Sie uns dabei, das Bewusstsein für die genetische Tumortestung zu erhöhen.

Was denken Sie, wenn Sie das Wort "Test" hören?

Wie entsteht Krebs?

Was bedeutet "tumoragnostisch"?

* Weltweite Umfrage unter 240 Onkolog:innen, 360 Patient:innen und 600 Personen der allgemeinen Öffentlichkeit in Brasilien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien und dem Vereinigten Königreich.

Referenzen

1 Von Roche initiierte Umfrage: “general awareness of genomic testing and the tumour-agnostic treatment approach.” Durchgeführt unter der allgemeinen Öffentlichkeit, Patienten und Onkologen in Brasilien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien und dem Vereinigten Königreich [N=1,200]; Oktober 2020

2 World Health Organization. Cancer [Internet; zitiert 2021 Februar]. verfügbar unter:

https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/cancer 3 Mehta A, et al. Biomarker testing for advanced lung cancer by next-generation sequencing; a valid method to achieve a comprehensive glimpse at mutational landscape. Appl Cancer Res. 2020;40 (article 4). https://doi.org/10.1186/s41241-020-00089-8

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