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Lungenkrebs - Atemtherapie

Atemtherapie bei Lungenkrebs

Nach einer Lungenkrebserkrankung können viele Patienten nicht mehr auf ihre volle Atemkapazität zurückgreifen. Da sie weniger Sauerstoff aufnehmen, fühlen sich die Betroffenen schnell müde und schnappen bei geringen körperlichen Anstrengungen wie beim Treppensteigen nach Luft.

Abhängig vom jeweiligen Krankheitsbild können Sie Ihre Lunge dann mit verschiedenen Techniken der Atemtherapie trainieren. Wenn Sie regelmäßig üben, lässt die Atemnot bei Belastungen deutlich nach. Die Lunge wird besser durchlüftet und die Brustmuskulatur gestärkt – alltägliche Bewegungsabläufe wie Gehen oder Bücken fallen dadurch wieder deutlich leichter. Außerdem können Sie nach und nach ruhiger und gleichmäßiger atmen.

Auf Dauer verbessert die Atemtherapie aber nicht nur Ihr körperliches, sondern auch Ihr emotionales Wohlbefinden. Deshalb sollten Sie Ihre Lunge kontinuierlich trainieren. Schon wenige Minuten täglich genügen, um sich leistungsfähiger zu fühlen. Im Folgenden stellen wir exemplarisch drei Übungen vor, die sich an Betroffene richten, denen ein Teil der Lunge entfernt wurde. Klären Sie in jeden Fall vorab mit Ihrem Arzt, ob ein Atemtraining für Sie infrage kommt.

Weitere Informationen bietet die Broschüre „Atemtherapie – Übungen für Patienten mit Lungenkrebs“, die Sie hier herunterladen oder bestellen können. 

Die Atembewegung wahrnehmen

Atemtherapie-Übung: Die Atembewegung wahrnehmen

Atemtherapie-Übung: Die Atembewegung wahrnehmen

Mithilfe dieser Übung lenken Sie Ihren Atem gezielt in die unteren Lungenabschnitte.

  • Setzen Sie sich aufrecht auf einen Stuhl.
  • Legen Sie Ihre Hände auf die unteren Rippenbögen und spüren Sie die Bewegungen, die Ihr Atem auslöst.
  • Entspannen Sie nun Ihre Schultern und atmen Sie während der Einatmung bewusst gegen Ihre Hände.
  • Atmen Sie in dieser aufrechten Position mehrmals in Ihre Rippenbögen

Die Wirbelsäule aufrichten

Atemtherapie-Übung: Die Wirbelsäule aufrichten

Atemtherapie-Übung: Die Wirbelsäule aufrichten

  • Setzen Sie sich auf einen Hocker oder Stuhl. Die Arme sind nach innen gedreht und hängen locker neben dem Körper.
  • Neigen Sie sich nach vorn, sodass Ihr Rücken ganz rund wird. Verharren Sie für zwei bis drei Atemzüge in dieser Position.
  • Dann drehen Sie die Arme nach außen, richten sich auf und ziehen Ihre Schultern bewusst nach unten.
  • Bei den nächsten zwei bis drei Atemzügen streben Ihre Arme nun in Richtung der Füße.
  • Atmen Sie ruhig weiter und führen Sie die Übung mehrfach aus.

Positionen, die das Atmen erleichtern

Positionen, die das Atmen erleichtern

Positionen, die das Atmen erleichtern

Wenn Sie in Belastungssituationen unter Atemnot leiden, können Ihnen bestimmte Positionen helfen, sich zu entspannen und bewusst Luft zu holen. Währenddessen ist es besonders wichtig, dass Sie Ihre Arme und Schultern gut abstützen: So kann Ihre Atemhilfsmuskulatur die Atmung besser unterstützen.

Probieren Sie aus, ob Ihnen die sitzende oder stehende Position lieber ist, um wieder in einen ruhigeren Atemrhythmus zu finden. Legen Sie Ihre Arme dabei auf die Knie oder einen Stuhl auf, die Knie sind gebeugt, der Rücken ist gerundet und Ihr Kopf hängt leicht nach unten.

Mit unserer App mit 20 effektiven filmischen Anleitungen haben Sie die Übungen immer dabei und können auch unterwegs Ihre Lunge trainieren. Laden Sie die App kostenfrei herunter und probieren Sie es aus.

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