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Lungenkrebs - Nachsorge

Nach der Therapie

Nach Abschluss der Therapie überprüfen die Ärzte regelmäßig den gesundheitlichen Zustand des Lungenkrebspatienten. Diese Nachsorgetermine sind sehr wichtig, damit Begleit- und Folgeerkrankungen erkannt und entsprechend behandelt werden können. Darüber hinaus haben die Ärzte nur so die Möglichkeit, ein Wiederauftreten des Tumors (Rezidiv), einen Zweittumor oder Metastasen rechtzeitig festzustellen.

Innerhalb der ersten fünf Jahre finden die Nachsorgeuntersuchungen besonders engmaschig statt. Art und Umfang orientieren sich dabei an der individuellen Situation und dem Krankheitsverlauf. Vor allem das Stadium zum Zeitpunkt der Diagnose und die Behandlung des Tumors sind hier entscheidend.

Für gewöhnlich wird folgender Rhythmus gewählt:

  • Die erste Untersuchung findet vier bis sechs Wochen nach Therapieende statt.
  • Die zweite Kontrolle erfolgt sechs Wochen später.
  • Innerhalb der ersten beiden Jahre stehen Termine im Abstand von drei Monaten an, ab dem dritten Jahr dann alle sechs Monate.

Ablauf der Nachsorge

Übliche Bestandteile eines Nachsorgetermins sind ein ausführliches Gespräch über das aktuelle Befinden oder eventuelle Beschwerden sowie eine körperliche Untersuchung. Darüber hinaus können Röntgen- oder Ultraschallaufnahmen, eine Computertomografie der Lunge oder die Bestimmung von Tumormarkern im Blut dazugehören.

Üblicherweise führt ein niedergelassener Facharzt die Untersuchungen durch. Er sollte sich zugleich regelmäßig mit dem Hausarzt und den Fachärzten, die den Patienten behandelt haben, absprechen.

Wichtig ist, dass Sie bei Beschwerden sofort ärztliche Hilfe suchen – unabhängig davon, ob ein Kontrolltermin fällig ist oder nicht.