Was ist die idiopathische Lungenfibrose?

Lungenfibrose

Gesundes Lungengewebe ist weich und elastisch und erlaubt eine normale Atmung.
Bei IPF ist das Lungengewebe geschädigt und vernarbt mit der Zeit. Diese Veränderung wird als Fibrose bezeichnet.1,2
Mit dem weiteren Fortschreiten der Erkrankung nimmt die Vernarbung der Lunge zu. Das Luftholen wird dadurch immer schwieriger.2
Ist das Lungengewebe durch die IPF geschädigt, heilt dieses nicht wieder.2

Bei der Idiopathischen Lungen­fibrose (IPF) handelt es sich um eine schwerwiegende chronische Erkrankung mit meist tödlichem Ausgang, bei der durch eine Entzündungsreaktion das Lungengewebe zunehmend vernarbt und die Funktionsfähigkeit immer stärker eingeschränkt wird. Dadurch kommt es zu einer verminderten Sauerstoffversorgung im Körper der Betroffenen.

Die Abkürzung IPF setzt sich dabei zusammen aus den Begriffen

  • idiopathisch: unbekannte Ursache
  • pulmonal: die Lunge betreffend; von der Lunge ausgehend
  • Fibrose: Vermehrung von Bindegewebsfasern. Dadurch verhärtet sich das Gewebe.

Die Idiopathische Lungenfibrose betrifft etwa 14-43 von 100 000 Menschen3, sie gehört damit zu den seltenen Erkrankungen. Die Erkrankung bricht meist nach dem 50. Lebensjahr auf, Männer sind dabei etwas häufiger betroffen als Frauen.

Referenzen

  1. Idiopathic pulmonary fibrosis. NICE Information for the public. CG163 Juni 2013.
    Online unter: https://www.nice.org.uk/guidance/cg163/resources/idiopathic-pulmonary-fibrosis-246349233349. Abruf am 21.07.16
  2. Costabel U. Eur Respir Rev 2O15; 24(135): 65–8.
  3. Raghu G, Weycker D, Edelsberg J, Bradford WZ, Oster G. Incidence and prevalence of idiopathic pulmonary fibrosis. Am J Respir Crit Care Med 2006;174:810-6