Diagnose der idiopathischen Lungenfibrose (IPF)

Diagnosestellung

Diagnose Lungenfibrose

Vor allem zu Beginn der Erkrankung sind die Beschwerden noch unspezifisch, daher müssen verschiedene Untersuchungen durchgeführt werden, um die Diagnose IPF stellen zu können. Je früher die Diagnose gestellt wird, desto früher kann die Fibrosierung des Lungengewebes und somit das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamt werden. Eine eindeutige Diagnose ist dabei Voraussetzung für eine optimale Therapie.

Die Basis der Diagnosestellung bilden die bisherige Krankengeschichte und eine gründliche Untersuchung. Das Abhören der Lunge (Auskultation) hat hierbei einen hohen Stellenwert. Der Arzt kann am Ende des Einatmens häufig ein für die IPF typisches Rasseln in beiden Lungenflügeln hören: Dieses Geräusch erinnert an das Öffnen eines Klettverschlusses.

Ein weiterer Hinweis auf eine Lungenerkrankung sind verdickte Fingerspitzen („Trommelschlegelfinger“) und vergrößerte „Uhrglasnägel“. Daneben stehen weitere Untersuchungsverfahren zur Verfügung, unter anderem Röntgenaufnahmen oder eine hochauflösende Computertomographie („HRCT") der Lunge, eine Lungenspiegelung, Lungenfunktionstests oder die Lungenbiopsie, bei der Gewebe aus der Lunge entnommen wird.

Wenn die Diagnose IPF bestätigt ist, müssen die Patienten weiterhin regelmäßig Untersuchungstermine wahrnehmen, an denen der Verlauf der Krankheit kontrolliert wird. Zu den Untersuchungsverfahren zählen etwa das Abhören der Lunge, Lungenfunktionstests und Bluttests, um die Funktion der Leber sowie der Nieren zu überprüfen.