9:00 Uhr, Samstagmorgen. Bei bestem Wetter fanden sich am 8. Juli 2023 rund 150 Mitwirkende der Großübung unter der Leitung der Roche Werkfeuerwehr auf dem Werk in Penzberg ein. Die erste Aufregung und anfängliche Anspannung waren bereits zu spüren. Nur kurze Zeit später ging es los - der Übungsalarm erreichte die 130 Einsatzkräfte und den Roche-Krisenstab. Die Werkfeuerwehr, die Rettungskräfte der medizinischen Dienste und der Werkschutz rückten aus. Zeitgleich kam der Krisenstab zusammen. Die unterstützenden Feuerwehren Penzberg, Iffeldorf, Antdorf, Sindelsdorf und Weilheim eilten mit Blaulicht und Martinshorn aus dem Umland in das Werk. Ihnen folgten die Kreisbrandinspektion Weilheim-Schongau, der BRK Kreisverband Weilheim-Schongau und eine Unterstützungsgruppe der örtlichen Einsatzleitung des Landkreises Weilheim sowie die Polizeiinspektion Penzberg. 


Ein realitätsnah vorbereitetes Übungsszenario erwartete die Einsatzkräfte. Ausgangslage war eine Explosion im Gefahrstofflager, welche sich zu einem Brand und weiteren Unfällen rund um das Gebäude entwickelte. 

Die Rauchentwicklung des Brands wurde mithilfe von Eventtechnik simuliert. Mit besonderem Engagement sorgten außerdem der BRK Kreisverband Weilheim Schongau und die Jugendfeuerwehren für eine realistische Unfalldarstellung.

Nach rund zwei Stunden Übung zeigten sich die Organisator:innen und Mitwirkenden zufrieden. Das Ziel der Übung, mit dem richtigen Notfall-Konzept jederzeit auf den Ernstfall vorbereitet zu sein, wurde erreicht, wie Werkleiter Paul Wiggermann bestätigt:

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