Ein volles Wartezimmer, ein Patient mit starken, aber unklaren respiratorischen Symptomen und die drängende Frage: Handelt es sich um einen bakteriellen oder viralen Infekt? Welcher Erreger ist es genau?
Vorsicht: Grippesaison steht wieder an. Der Hals kratzt? Da könnte eine respiratorische Infektion dahinterstecken. Diese werden hauptsächlich durch Viren verursacht. Mit flexiblen Multiplex PCR Testen erhalten Sie nicht nur ein umfassendes diagnostisches Bild, sondern auch die notwendigen Informationen für eine fundierte, schnelle Therapieentscheidung. Minimieren Sie Unsicherheit, vermeiden Sie Hospitalisierungen und leisten Sie einen aktiven Beitrag für ein verantwortungsvolles Antibiotika-Stewardship. Die Multiplex-PCR ist Ihr starkes, extrabudgetäres Werkzeug in kritischen Infektionssituationen. Sie sichert Ihre Therapieentscheidung ab, ohne Ihr Budget zu belasten.1
Sie kennen die Situation aus Ihrem Praxis- oder Klinikalltag: Ein Patient stellt sich mit Husten, Fieber oder anderen grippalen Symptomen vor. Gerade in der Erkältungssaison ist eine schnelle und eindeutige Diagnose oft eine Herausforderung.
Reicht eine symptomatische Behandlung oder ist bei diesem Atemwegsinfekt ein Antibiotikum notwendig?
Welche Maßnahmen sind nötig, um andere Patienten und Ihr Team zu schützen?
Wie hoch ist das Risiko für einen schweren Verlauf bei vorerkrankten oder älteren Patienten?
Könnte eine Koinfektion vorliegen, die eine andere Behandlung erfordert?
Eine Therapie rein nach klinischem Bild birgt immer Unsicherheiten. Sie kann zur Verschreibung von unspezifischen Antibiotika führen, welche Resistenzen bei bakteriellen Erregern fördern können und bei viralen Erregern unwirksam sind. Gleichzeitig kann wertvolle Zeit verloren gehen, wenn eine schnelle und gezielte Behandlung notwendig wäre.
Ein Labortest könnte Sicherheit bringen – aber auf welchen Erreger soll getestet werden? Solche diagnostischen Unsicherheiten können im Praxisalltag dazu führen, dass bei respiratorischen Infektionen der weitere Krankheitsverlauf zunächst "abgewartet" wird – mit möglicherweise schwerwiegenden Folgen.
Die Diagnose von Atemwegserkrankungen ist oft schwierig. Ähnliche Symptome führen zu Fehldiagnosen und unnötigen Verschreibungen von Antibiotika. 2023 erhielten etwa 15% der Erwerbspersonen mit Erkältungssymptomen Antibiotika, obwohl die meisten Erkältungen viral bedingt waren. Antibiotika sind bei viralen Infekten unwirksam, verursachen aber bei etwa jedem zehnten Patienten Nebenwirkungen.2 Daher sind Multiplex-Tests bei respiratorischem Syndrom essenziell, um die Ursache von Atemwegserkrankungen zuverlässig zu identifizieren und die passende Therapie einzuleiten.
Für Ärztinnen und Ärzte spart Multiplexing Zeit und Ressourcen, indem mehrere Erreger in einer Probe erkannt werden. So können aus einer Probe häufige für den individuellen Fall in Frage kommende Erreger abgeklärt werden. Somit können mehrfache Probenahmen und ressourcenintensive Wiedereinbestellungen entfallen, was besonders in Zeiten von Fachkräftemangel vorteilhaft ist. Ihr Labor liefert Ihnen in kurzer Zeit das Ergebnis und Sie können die Atemwegsinfektion gezielt therapieren und weitere Fragestellungen beantworten.3
Schutz von Risikopatienten (Risikoeinschätzung)
Bei vulnerablen Gruppen oder bei schweren bzw. unklaren Verläufen liefert die PCR die schnelle, sichere Diagnose. Sie hilft, Koinfektionen zu erkennen und schwere Verläufe (z.B. Pneumonie) frühzeitig abzuwenden. Gleichzeitig kann durch einen Nachweis des Erregers die Schwere des Krankheitsverlaufs besser eingeschätzt werden.
Aufklärung von Ausbrüchen (Infektionskontrolle)
Bei Häufungen in Gemeinschaftseinrichtungen (z.B. Pflegeheimen) identifiziert die PCR schnell den Erreger. Dies ermöglicht die sofortige Einleitung von Isolationsmaßnahmen und eine effiziente Ressourcenplanung.
Rationale Antibiotika-Therapie (Stewardship)
Wenn die Notwendigkeit einer Antibiose klinisch unklar ist, liefert die Multiplex-PCR die evidenzbasierte Entscheidungsgrundlage. Gerade bei nicht akut gefährdeten Patienten ist es sinnvoll, das Testergebnis abzuwarten: Dies ermöglicht eine gezielte Verschreibung bei bakteriellem Nachweis oder einen fundierten Verzicht bei viralem Befund. So leisten Sie einen direkten Beitrag zur Reduktion von Antibiotikaresistenzen. Ihre klinische Expertise entscheidet über den Verdacht – die PCR sichert Ihre Diagnose ab. Weil ein starres Panel mit 20+ Erregern klinisch nicht immer die beste Wahl ist, sind modulare Systeme darauf optimiert, Ihnen präzise und klinisch relevante Antworten zu geben.
Eine schnelle, differenzierte Diagnose ist ein entscheidender Baustein für Ihr Antimicrobial Stewardship (AMS). Indem Sie sicher einen Virus oder eine bakterielle Infektion erkennen, vermeiden Sie unnötige Antibiotikagaben und können gezielter Handeln.4 Gerade bei nicht akut gefährdeten Patienten ist es sinnvoll, das Testergebnis abzuwarten: Ein positiver Bakteriennachweis erlaubt den sofortigen Einsatz zielgerichteter Schmalspektrum-Antibiotika anstelle von Breitband-Präparaten. Bei viraler Ursache hingegen können Sie evidenzbasiert und mit gutem Gewissen auf eine Antibiotikagabe verzichten.
Informieren Sie sich über die aktuellen Leitlinien-Empfehlungen zur antibiotischen Behandlung von bakteriellen respiratorischen Erregern und stärken Sie Ihre Therapieentscheidung.
Schutz von Risikopatienten (Risikoeinschätzung) Bei vulnerablen Gruppen oder bei schweren bzw. unklaren Verläufen liefert die PCR die schnelle, sichere Diagnose. Sie hilft, Koinfektionen zu erkennen und schwere Verläufe (z.B. Pneumonie) frühzeitig abzuwenden. Gleichzeitig kann durch einen Nachweis des Erregers die Schwere des Krankheitsverlaufs besser eingeschätzt werden.5
Bei Häufungen in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kliniken oder Pflegeheimen ist die schnelle Identifizierung eines Erregers essentiell, um Ausbrüche zu verhindern. Mit einem klaren Befund können Sie umgehend gezielte Hygienemaßnahmen einleiten, Patienten isolieren und Kontaktpersonen schützen. Dies ermöglicht die sofortige Einleitung von Isolationsmaßnahmen und eine effiziente Ressourcenplanung.
Mit einem umfassenden Multiplex-PCR-Test können Sie die Abläufe in Ihrer Praxis spürbar optimieren. Das Ziel einer schnellen und präzisen Diagnose erspart Ihnen und Ihrem Team wiederholte Patientenbesuche und die Möglichkeit zur Einsparung zusätzlicher Tests. Statt zeitaufwändiger, sequenzieller Einzeltests erhalten Sie sofort nach der ersten Untersuchung ein klares Ergebnis. Das unterstützt nicht nur die sofortige Einleitung der richtigen Therapie, sondern fördert auch die Reduktion des den administrativen Aufwandes. Dadurch haben Sie mehr Zeit für die direkte Patientenversorgung und erhöhen gleichzeitig die Patientenzufriedenheit, da unnötige Wartezeiten und Folgetermine entfallen.
Ihre klinische Expertise entscheidet über den Verdacht – die PCR sichert Ihre Diagnose ab. Weil ein starres Panel mit 20+ Erregern klinisch nicht immer die beste Wahl ist, sind modulare Systeme darauf optimiert, Ihnen präzise und klinisch relevante Antworten zu geben.
1. Vermeidet "diagnostisches Rauschen": Große "Gießkannen-Panels" finden oft irrelevante Zufallsbefunde (z.B. harmlose Rachen-Besiedler wie S. pneumoniae bei Erkältung). Diese führen zu diagnostischer Unsicherheit und potenzieller Übertherapie.
Ihr Nutzen: Ein fokussiertes Panel liefert ein sauberes, klar interpretierbares Ergebnis als präzise Handlungsgrundlage.
2. Steigert die klinische Präzision: Nutzen Sie Ihre klinische Expertise gezielt:
Bei viraler Symptomatik liefert ein Virus-Panel die relevante Antwort für Ihr Antibiotic Stewardship.
Bei bakterieller Symptomatik bzw. Verdacht auf atypische Pneumonie ermöglicht ein Bakterien-Panel die gezielte Therapie.
Ob viral, bakteriell oder beides: Sprechen Sie Ihr Labor an, um das optimale Panel für Ihre diagnostische Fragestellung anzufordern.
3. Schützt Ihr Budget – Sichert die Leistung: Eine gezielte, klinisch begründete Anforderung sichert die Wirtschaftlichkeit dieser Diagnostik im GKV-System und damit die langfristige Verfügbarkeit dieser wertvollen, extrabudgetären Leistung für Ihre Praxis.
Die Auswahl dieser klinisch relevanten Erreger orientiert sich an der AWMF S3-Leitlinie "Behandlung von erwachsenen Patienten mit ambulant erworbener Pneumonie (CAP)”I
Die hier aufgeführten therapeutischen Optionen sind nur Beispiele für eine gezielte Therapie nach Erregernachweis. Die tatsächliche Antibiotikatherapie richtet sich stets nach den aktuellen AWMF-Leitlinien (insbesondere der Stratifizierung nach Schweregrad) und der individuellen klinischen Situation des Patienten.
Die Auswahl orientiert sich an den epidemiologischen Daten und Empfehlungen führender Fachinstitutionen
AWMF S3-Leitlinie „Behandlung von erwachsenen Patienten mit ambulant erworbener Pneumonie (CAP)“ (Registernummer: 020-020, Update 2021)
AWMF S3-Leitlinie „Akuter und chronischer Husten“ (Registernummer: 053-013, Update 2021)
Robert Koch-Institut (RKI) Ratgeber: Keuchhusten (Pertussis); (Stand 08.2025)
Vom Verdacht zum Ergebnis in drei klaren Schritten:
1. Eine Probe für alles: Sie entnehmen wie gewohnt einen Nasen- oder Rachenabstrich. Diese eine Probe genügt für die gesamte Analyse.
2. Flexible Laboranalyse: In Absprache mit dem Labor entscheiden Sie, welche respiratorischen Krankheitserreger getestet werden sollen. Die Multiplex-Technologie ermöglicht es dem Labor, aus einer Probe flexibel verschiedene Erreger zu analysieren – hocheffizient und ohne erneute Probenahme.
3. Klares Ergebnis, gezielte Therapie: Sie erhalten ein klares Ergebnis bzw. einen umfassenden Befund, der Ihnen eine fundierte und schnelle Therapieentscheidung ermöglicht.
Tristan W. Clark, Kristina Lindsley, Tara B. Wigmosta, Anil Bhagat, Rachael B. Hemmert, Jennifer Uyei, Tristan T. Timbrook, Rapid multiplex PCR for respiratory viruses reduces time to result and improves clinical care: Results of a systematic review and meta-analysis, Journal of Infection, Volume 86, Issue 5, 2023, Pages 462-475, ISSN 0163-4453, https://doi.org/10.1016/j.jinf.2023.03.005. (https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0163445323001342); https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/RKI-Ratgeber/Ratgeber/Ratgeber_RSV.html
https://www.aerzteblatt.de/news/zu-haeufiger-einsatz-von-antibiotika-bei-atemwegsinfektionen
https://www.labor-duesseldorf.de/examination/view/respiratorische-erreger-multiplex-pcr#:~:text=Die%20Multiplex%2DPCR%20zum%20Nachweis,spezifische%20Diagnose%20von%20akuten%20Infektionskrankheiten
Antibiotic stewardship targets in the outpatient setting White, Alexis T. et al.American Journal of Infection Control, Volume 47, Issue 8, 858 - 863; https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Antibiotikaresistenz/Kommission-ART/Positionspapiere/Positionspapier_Antiinfektiva_und_Resistenzen.html
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQs/DE/ARE-Surveillance/ARE_gesamt.html
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